Montag, 12. September 2011

Wieder zurück in Deutschland

Hallo ihr Lieben!

Eben ist mir aufgefallen, dass ich genau heute vor einem Monat los geflogen bin. (okay, da wir mitlerweile schon nach 12 haben, bin ich heute vor einem Monat angekommen)... echt seltsam. Wenn ich an meine Zeit in Südafrika denke (und es gab bis jetzt glaub ich keinen Tag, an dem ich es nicht getan habe) kommt es mir schon länger als einen Monat vor, dass ich im Durbanville Childrenshome gearbeitet und gelebt habe. Aber wenn ich mir vorstelle, dass ich schon wieder einen ganzen Monat hier bin, dass erscheint mir dann auch ziemlich unwahrscheinlich. Auf jeden Fall wurde ich am Flughafen sehr nett empfangen und hab mich dann auch total gefreut, als noch 2 gute Freundinnen vorbei gekommen sind und wir alle ein grosses Frühstück zusammen hatten. Mit Schwarzbrot! Ich weiss noch, dass ich sehr sehr froh war, dass meine zwei besten Freunde öfter bei mir bzw ich bei ihnen übernachtet haben. Es kommt mir nämlich so ungewohnt still und leer vor, abneds allein zu sein. Naja, Zuhause war ich von den 4 Wochen auch nur etwas mehr als eine. Nach 12 Tagen Zuhause bin ich nämlich für 5 Tage nach Paris gefahren um dort andere Südafrikafreiwillige zu treffen (2 Belgier, 3 Französinnen eine Österreicherin + Schwester und Svenja und ich aus Deutschland) Das war auch echt nett und mein erstes Mal Frankreich. Ein oder Zwei Tage später bin ich dann mit Lisa zu meiner Oma nach Schwaben gefahren und es war auch echt nett, einen Grossteil meiner Verwandtschaft wieder zu sehen =) Ausserdem haben Lisa und ich eine sehr anstrengende aber sehr schöne Radtour zum Bodensee und zurück gemacht.
Kurz nach dem Schwabenurlaub bin ich dann zu meinem Rückkehrerseminar von meiner Organisation (dem ICJA) in die Nähe von Erfurt gefahren. Dort war ich bis gestern und habe fleissig reflektiert. Leider waren wir nur 2 ´Südafrikaner´und haben nicht länderspezifisch gearbeitet. Trotzdem konnte ich einige gute Anregungen mitnehmen. Zum Beispiel haben wir viel über Migranten und Asyl in Deutschland und Entwicklungshilfe geredet und auch unseren Freiwilligendienst selbst kritisch beleuchtet. Wen diese wichtige Themen interessieren, gutes Filmaterial zu diesen Themen ist einmal http://globale-in-halle.de/leheim und
http://www.youtube.com/watch?v=1LQQ0be8q7w&feature=grec_index

... Auf jeden Fall bin ich gestern von diesem Seminar zurück gekehrt und morgen werd ich schon wieder verreisen. Diesesmal aber nur für 3 Tage und zwar werde ich mich in Belgien wieder mit ´Südafrikafreunden´treffen. Diesesmal ist es noch etwas ausgeweiteter, es ist noch eine andere Österreicherin (Valerie) dabei und statt Sevnaj sind diesesmal Marie, Manu und Tanja dabei, drei super nette Deutsche. Ich weiss auch selber, dass ich mal Zeit Zuhause verbringen sollte um erstmal richtig anzukommen, aber das werde ich bald auch machen. Ab dem 26. fängt ja sowieso schon mein Studium an. Deswegen bin ich auch schon ziemlich aufgeregt... Aber ich glaube, dass ich durch das Auslandsjahr trotzdem gelassener geworden bin. Deswegen sag ich mir, ich fang es mal an und freu mich auch schon drauf, falls ich aber merke, dass es doch nicht ´das Wahre ´ist, kann ich immer noch mit etwas Neuem anfangen...

Eben habe ich meinen Abschlussbericht beendet. Den kann ich gerne herum schicken. Falls ich irgendwen vergesse und ihr den 3Seitigen Bericht gerne lesen wollt, schickt mir bitte eine Mail an: sarah-amayi@web.de (Achtung, der Bericht ist in (einem einfachen) Englisch)

Mitlerweile bin ich auch schon wieder ans Deutsch sprechen gewöhnt aber am Anfang fand ich seltsam und auch fast nervig, dass jeeeeder hier nur die selbe Sprache spricht. Vor allem mit Kindern will ich manchmal versehnetlich noch Englisch sprechen. Immerhin habe ich ein paar Facebook- und Emailkontakte aus Südafrika, die meine Xhosa- und Afrikaanskenntnisse auf Trab halten. =) Ausserdem habe ich letztens auf dem Weg per Mitfahrgelegenheit zu meiner Freundin Manu im Auto einen Namibianer getroffen. Dass heisst, ich konnte mich auf Afrikaans mit ihm unterhalten. Meine Motivation, Sprachen zu lernen ist echt etwas, das ich meiner Zeit in Südafrika zu verdanken hab. Aber natürlich noch viel viel viel viel viel viel mehr! Zum Beispiel habe ich gesehen, wie ganz viele unterschiedlichen Menschen in einem Land zusammen leben und inwiefern die Folgen der Apartheid noch immer deutlich zu spüren sind. Ausserdem habe ich einfach viele Freunde gefunden, sowohl in Europa als auch in Afrika. Und durch meine Arbeit im Kinderheim habe ich garantiert gelernt, geduldiger, authoritäter, selbstbewusster, feinfühliger und selbstständiger zu sein. Ausserdem ist es mir viel wichtiger, meine Zeit sinvoll zu nutzen und ich möchte nicht mehr lange ausschlafen, so wie es vor dem Auslandsjahr ab und zu war. Und ich habe gelernt, Maisbrei cooksisters(furchtbar süss und fettig) zu kochen. Und ich habe einen Motorradführerschein, den ich aber noch nicht habe. Und noch noch viel mehr. Viele Dinge kann ich auch einfach nicht in Worte fassen oder ich kann mir vorstellen, dass ich einige Dinge auch erst nach und nach merke. Lest einfach meinen Abschlussbericht, ausserdem habe ich vor, euch, meine Spender und Freunde irgendwann in nächster Zeit einzuladen und Fotos zu zeigen und zu erzählen. Also, ihr werdet wieder von mir hören!

Bis dahin, Hambani kakuhle - Go well und einfach nur ein großes Danke an alle, die mir dieses Jahr ermöglicht haben! Ich würde es jeder Zeit wieder tun!

Freitag, 5. August 2011

Mein vermutlich letzter Eintrag... Oh Gott ich komme wirklich nach Hause!

Soso also heute ist schon der 5. August. Und am 12 flieg ich, am 13 lande ich morgens in Frankfurt. Das ist doch sooooooo komisch!!!

Erst mal fuer mich richtig coole news:
ICH HABE EINEN MOTORRADFUEHRERSCHEIN !!!
Boah ich bin sooo froh, dass das geklappt hat! Ich hatte naemlich richtig Angst vor der Pruefung und es war um ehrlich zu sein schon der 2te Anlauf und halt echt kurz vor knapp. Ich habe bis auf meinem lieben Patenonkel, der mir den Fuehrrerschein zum Geburtstag geschenkt hat, niemanden in Deutschland von diesem Vorhaben erzaehlt. Aber jetzt wisst ihr es! gut oder? Weil ich ueber ein halbes Jahr in Suedafrika bin bzw war, kann ich den Fuehrerscehin in Deutschalnd irgendwie umschreiben lassen. Was ich echt krass finde, ist, dass man in Suedafrika nach der Theoriepruefung ohne auch nur eine Fahrstunde, auf der Strasse fahren darf... Was ich eigentlich nicht richtig finde (ich erinner nur an meinen Autounfall), kam mir bei meinem Fuehrerschein jetzt natuerlich zu guste. Sowohl meine wenigen Fahrstunden, als auch die Pruefung heut Vormittag fanden nur auf einem Pruefungsplatz statt.
Da faellt mir noch etwas zum Thema Sicherheit und Fahrzeuge in Suedafrika ein. Vor ca einem Monat hatten wir Freiwillige zum ersten mal ein kurzes gemeinsames meeting u a mit dem Director vom Childrenshome. Als er ueber das Thema 'Benutzen der Kinderheimautos" geredet hat, habe ich mich dann getraut und ihm gesagt, dass ich es falsch finde, dass die Kinder es nicht bei gebracht bekommen, sich anzuschanllen. Da niemand der Childcareworker oder anderen Angestellten, die ab und zu fuers Childrenshome fahren, sich selbst oder die Kinder anschnallt, wollen diese das auch oft bei mir nciht machen und das ist mir zu gefaehrlcih. Leider ist es garnichts typisch (sued)afrikansiches, einen Anschnallgurt zu benutzen. Von daher kam von dem Director auch nur in etwa so eine Antwort " Yeah, good that you say it. I think only the Children who are sitting in front have to use theirs seatbelts. So not the ones under 11. But I have to read it again" Diese Antwort fand ich echt nciht befriedigend und habe versucht, nur mit angeschnallten Kindern zu fahren. Das hat dann mal mehr, mal weniger gut geklappt...
Mitlerweile bin ich auch garkeine Driverin mehr. In meinen letzten Wochen habe ich noch ein paar Happy feet (bei den Grundschuljungs) und ein paar normale Dayshifts gearbeitet. Am Dienstag habe ich meine letzte Dayshift. Das ist soooo ein komisches Gefuehl!!!
Aber, auch wenn ich etwas Angst vor der neuen Situation Zuhause hab - freue ich mich nach wie vor total darauf, euch wieder zu sehen!!!

Eigentlich wollte ich noch von der Beerdigung, vom Volunteerueberraschungsessen und von unserem Volunteerueberraschungskonzert schreiben, aber dafuer habe ich leider keine Zeit mehr. Jetzt gleich haben wir alten Volunteere naemlich eine Probe, da wir am Montag ein kleines 'goodbyeundthankyoukonzert' geben werden.
Also, am Sontag werde ich wahrscheinlcih so ab 5 oder 6, spaetestens 7 in Skype online sein. Entweder hoeren wir uns dann oder wir sehen uns ab naechster Woche in Deutschland! Haeh, wie seltsam hoert sich dass denn an?! Ich bin schon jetzt richtig hibbelig, freudig und traurig!

Also bis ganz ganz ganz bald! Eure Sarah aus Suedafrika.

Montag, 1. August 2011

Die Zeit rennt!

Hey Ihr Lieben!

Wisst ihr was? Svenja und ich haben nur noch 11 Tage hier! Das sind weniger als 2 Wochen! Nachdem ich von Mosambik zurueck gekommen bin, hatte ich wirklich so ein Gefuehl, dass es jetzt auch Zeit ist, nach Hause zu kommen, euch alle Wiederzusehen, mich wieder einleben und an mein anderes Leben gewoehnen. Ich mein, ich komme ja auch nicht komplett in mein altes Leben zurueck, sondern es gibt schon einige Veraenderungen. Sehr sehr wahrscehinlich werde ich ja soziale arbeit an der Katho Koeln studieren. Und auch sonst wird glaub ich vieles anders sein. Ich bin mir auch sicher, dass ich mich veraendert habe, aber es ist irgendwie komisch, das in Worte zu fassen. Was ich aber sagebn kann, ist, dass ich zB scharf gerne mag! Mama du denkst betsimmt da stimmt etwas nciht. Aber in Mosambik wollte cih sogar unsere scharfe Periperisauce zum Fruehstueck essen, weil es mir so gut schmeckt. Ich glaube, ich koennte sogar schon Andi und Max toppen. ;-) Dass ich wieder zu einer real Vegetariarin geworden bin habe ich bestimmt schon erzaehlt oder? So, dass war es zu meinen Veraenderungen ;-) Nein, Spass.

Was kann ich noch erzaehlen? Eu fallas um pouco portugies the last time, because after Svea left two girls from mozambique came into my room. Dass ich grad in Ennglisch anstatt in Deutsch gewecshelt bin, war garkeine Absicht. Aber ich lass es so stehen, damit ihr euch dran gewoehnt, dass ich ab und zu in anderen Sprachen sprechen werde. Ich habe mir sowieso vorgenommen, Sprachen zu lernen, wenn ich nach Hause komme. Auf jeden Fall moechte ich mein franzoesisch wieder auffrischen und mein portugiesisch verbessern.

Da ich mal wieder zu wneig Internetzeit habe, kommt bald ein anderer Eintrag, zB ueber die Beerdigung, auf der ich am Samstag war. Und bIlder von Mosambik.

Ich freue mich auf eeeeeeeeeeeeuuuch! Es ist schon fast so, als haette mich eine Sehnsucht nach Zuhause ergriffen. Und ich bin zur Zeit sehr sensibel ;-) naja, ein anderer Eintrag folgt bald. Hab euch lieb!

Sonntag, 17. Juli 2011

Mozambique

Hallo ihr Lieben!

Wie geht es euch? Ich bin nur noch weniger als einen Monat in Suedafrika! Das ist sooo komisch, aber gelichzeitig auch okay! Bei den Kindern faengt morgen wieder die Schule an. Es waren wieder viele waehrend der Ferien bei Verwandten oder Pflegeeltern. Jetzt wird es langsam wieder voll und laut. Heut morgen bin ich endlich wieder in der Frueh von schreienden Kindern aufgeweckt worden... Echt seltsam, aber ich werde garantiert ab udn zu schreiende Kinder vermissen. Schreiende Childacareworker eher weniger.

Aaaaalso. Bevor meine drei Maedels udn ich nach Mosambik gefahren sind, haben wir einen Stop in Johannesburg gemacht. Dort haben wir eine Nacht geschlafen und uns einen Tag die Innenstadt angeguckt. Das war zumindest unser Plan. Der wirre Verkehr hat uns schon etwas zu schaffen gemacht. Und wir hatten nicht nur Angst um uns, sondern auch um unseren 'Spacepanda', wie wir unseren kleinen Chevrolet Spark nannten. Der war naemlich zwischen den ganzen Minibustaxen und anderen Autos so in etwa der einzige unverbeulte Wagen. Zunaechst sins wir zum 'soccerCity' gefahren. So heisst das Stadion, in dem viele WMspiele statt fanden. Leider konnten wir uns es nicht von drinnen angucken, man haette sich dafuer zu einer Fuehrung anmelden muessen. Danach wollten wir eigentlich Hilario, einen alten mosambikaniscehn Volunteer besuchen, der zurzeit in Joburg arbeitet und bei seinem Onkel wohnt. Aus Zeit- und verkehrsbedingten Stress haben wir uns dann aber doch dagegen entschieden und sind nach Johannesburg ins Center gefahren. Waehrend wir am morgen noch Spaesse gemacht haben 'Wer findet den ersten Weissen', fand es ich spaeter schon etwas seltsam, dass ausser uns nur Schwarze in den Autos udn auf der Strasse zu sehen waren. Wir hatten uns vorgenommen, unser Auto etwas ausserhalb bei securitymenschen zu parken und dann zu Fuss in die Innensadt zu gehen. Diesen Plan wurde uns zu unheimlich, als wir an einer Ampel halten mussten (ueberall waren tausend Autos, Minibusse, Menschen)und ploetzlich ein Mann an Manus Fenster kam. Dieses hattet wir einen kleinen Spalt aufgelassen, da es richtig warm war. Unsere Tueren waren natuerlich verschlossen. Auf jeden Fall war ich verwirrt, als die Laune des Mannes schlagartig umschlug und aus seinem 'Hello, my name is... how are you?" ein 'Give me the fucking phone!' wurde. Mitlerweile war ein zweiter Mann an Svenjas Fenster gekommen. Abwechselt bekamen wir dann ein 'give me the fucking phone' und ein 'I shoot now" zu hoeren und wussten echt nicht, was wir machen sollten. Die Finger der Maenner passten so grade durch die Fensterspalte durch. Als der eine Mann dann einen Countdown angefangen hat, hat uns die gruen werdene Ampel zum Glueck erloest und Manu hat aufs Gas gedrueckt. Als wir dann aus dem groebsten Verkehr raus waren, mussten wir uns erstmal beruhigen und es hat noch bis zum naecshetn Tag gedauert, bis wir ueber die Fettspuren der Maennerfinger an unseren vorderen Fensterscheiben lachen konnten. Wir haben uns dann dagegen entschieden, die Innenstadt zu Fuss zu erkunden und sind dann ziemlich bald in unseren Backpacker, so werden die guenstigen Unterkuenfte in suedafrika genannt, gefharen. Nachdem wir eine 30centsuppe und braunes Brot gegessen hatten und dabei am Kamin sassen, ging es uns viel besser. Auch wenn wir uns sehr ueber einen jugendlichen Hollaender gewundert haben, weil er uns heimlich nachts fotografiert hat, sind wir gut gelaunt am naechsten morgen weiter nach Pretoria gefahren. Dort haben wir uns das Parlament und ein paar andere Gebauede angeguckt. Unser Visum haben wir erst an der Grenze bekommen. Zum Glueck hatte ich einen portugiesischen Sprachfuehrer dabei, den mir Leo geschenkt hatte, denn die Visafrau, neben derem Namensschild 'international' stand, konnte kein Englisch. Als wir unser Visum und Stempel hatten, waren wir echt froh, weiter fahren zu koennen. Wir wurden naemlich von tausenden Maennern angesprochen, die uns helfen wollten, unsere visa schneller zu bekommen und dafuer offentsichtlich Geld wollten. Direkt nach der Grenze sind uns ein paar Ziegen ueber die Strasse gelaufen. Von der Provinz Maputo bis in die Innenstadt Maputo mussten wir dann nochmal ca 2 oder 3 Stunden fahren und haben unseren Backpacker erst in der Dunkelheit erreicht. Dort habe ich versehentlich das Handygeld des Rezeptionisten leer gemacht, weil es im Gegensatz zu Suedafrika so gut wie keine public phones (telefonzellen) gibt. Nachdem ich mit leo telefoniert habe, ist sie auch direkt mit ihremn Vater und Bruder in ihrem Bakkie vorbei gekommen. Ein Bakkie ist ein pick up, ich weiss auch nicht, warum dass hier nur Bakkie heisst. Es war total schoen, sie wieder zu sehen! Leider hatte Leo die ersten paar Tage viel zu tun; sie arbeitet naemlich in einem Projekt gegen HIV und Tuberkulose mit. Also haben wir vier beschlossen, die naecsghethn zwei tage etwas hoeher in den Norden zu fahren. So waren wir zwei anderthalb Tage in Xeixei, einer schoenen Stadt am Meer. Wir haben wieder viele freudnliche Menschen getroffen und alle haben usn empfohlen, noch hoeher zu fahren. Aber da ich auch nach Mosambik gekommen bin, um Zeit mit leo zu verbringen, die ja in Maputo City lebt, sind wir bald zurueck gefahren. Auf beiden Strassenseiten waren immer weider kleine Staende, an denen man geroestete Cashews, Massalas, Maracujas, Mais, Weissbrot, Bananen und viel anderes Obst und Gemuese kaufen konnte. Vieles hatten wir noch nie vorher gesehen und es hat total Spass gemacht, so viel Obst zu probieren. Zum Beispiel haben wir einmal eine Frucht gekauft, die schon sehr alt aussah und etwas nach Pipi gerochen hat. Der Name ist mir grade wieder entfallen. Dieser leicht sauerliche Geschmack mit der seltsamen koernigen Konsistenz war echt gut! Ein andees mal ahben wir geroestete Maiskolben und gekochte Erdnuesse gekauft, das war auch lecker. Aber gegen die geroesteten Cashewnuesse kam bei mir nichts an ;-)
Zurueck in Maputo hatten wir dann einen schoenen Maputoerkundungstag, an dem wir auch zu fuenft mit einem 'Tuctuc', so eine Art Rikscha umhergefahren wurden. Diese kleinen dreiraedrigen Fahrzeuge mit Motor sind eigentlich nur fuer zwei Gaeste vorgesehen. Aber mit unserem Charm und um ehrlich zu sein glaub ich auch mit 'Weissseinbonus' durften wir dann alle mit. Als wir es dann aus einem Strassenloch nicht mehr herausgeschafft hatten, mussten drei von uns schnell herausspringen. Der eigentlich beste Tag war unser Inseltag mit abschliessendem Besuch in Leos Familie. Wir sind mit einer Faehre fuer weniger als 4 Euro ziemlich nah an die Insel 'Inhaka'
gefahren und mussten dann in kleine Fischerboote umsteigen, da der Wasserstand ziemlich niedrig war. Ich bin echt froh, dass ich mich nicht uebergeben musste, obwohl wir so gut wie keinen Seegang hatten, war mir schlecht. Die Insel kam uns vor, wie ein Paradies. Erst haben wir uns zur staerkung ein paar Maisgebaecke und ein seltsames selbstgebrautes Erfrischungsgetraenk gekauft, dessen Namen wir uns leider nicht merken konnten und dann sind wir am Strand entlang gelaufen. Als wir am nachmittag zurueck gefahren sind, hatten wir nur wenig zeit, bevor wir uns mit Leo auf einem Hotelparkplatz getroffen haben, von dem aus wir von ihrem Vater, ihrem Cousin und ihr abgeholt wurden. Unser Auto haette die Sandstrasse wahrscheinlich nicht gut passieren koennen. Obwohl wir im Dunkeln ankamen, liefen noch viele menscehn auf der Strasse herum. Auch bei Leos Zuhause war mehr los, als wir erwartet hatten und so habe ich ein schlechtes Gewissen bekommen, da wir viel zu wenig Getraenke mitgebracht hatten. Wir wurden direkt total nett umsorgt und sollten uns erstmal hinsetzten. Es schein so, als waer Leos ganze Familie nur wegen uns gekommen. Von ihren zwei Cousins bekamen wir eine kleine Rundfuehrung draussen. Naja was heisst Rundfuehrung, wir sind in das eine der zwei Steingebaude gegangen und haben den selbsgebrauten Mango-orangen-schnaps probiert. Danach hat Leo uns in ihrem kleinen Haus herumgefuehrt. Sie hat ihr eigenes Zimmer, das ist jedoch eher klein und mir ist aufgefallen, dass bis auf das Wohnzimmer die Waende nicht gestrichen sind, sondern nur betongrau sind. ich habe mich total gefreut, dass Leo mein Abschiedsgeschenk an sie aufgehangen hat. Ein Fotoplakat von small anna, leo und mir. Die beiden waren ja meine ersten Zimmerpartner. Dieses war neben ein paar Taschen auch der einzige Wandschmuck. Im Flur waren mehrere Saecke mit Erdnuessen aufgestapelt. Die Kueche habe ich mir leider nicht genau angeguckt. Ich weiss nur, dass sie Draussen eine Feuerstelle haben, an der sie das Wasser zum Waschen erwaermen. Als ich nach den Toiletten gefragt habe, wollte Leo uns diese 'maybe later' zeigen und das haben wir dann doch nciht gemacht. Sie hatten auf jeden Fall keine Toilette direkt am Haus. (Ich denke mir, dass es mit den Toiletten so ist, wie ich es aus dem Township Klipheuvel kenne: An einer Stelle stehen mehrere Toiletten, die sich alle teilen. Man spuelt mit Wasser nach, dass man mit einem kleinen Gefaess aus einem Wassercontainer neben den Tioletten schoepft.)
Nach der Rundfuehrung gab es einen Sektanstoss und Domingos, der auch Volunteer bei usn war und wie Leo und Hilario in maputo lebt, ist auf die Idee gekommen, dass manu ja beten kann. Leos Vater meinte, dass sie das ruhig auf deutsch machen darf. Also wurde erst auf deutsch und dann auf einer mosambikanischen Sprache (nicht portugiessisch) gebetet. Dann haben leo und ihre beste Freundin uns Capulans, trditionelle Tuecher, die man als Rock umbindet, gebracht und uns geholfen, uns damit anzukleiden und wir haben viele Fotos gemacht. Danach durften wir uns von dem zahlreichen Essen nehmen, wir Gaeste haben zuerst bekommen. Zu Beginn gab es eine Kohlsuppe und danach vor allem viel Gemuese, Kartoffeln, aber auch gekochte Haehnchenfuesse. Nach dem Essen ging die Fotosession mit der ganzen Familie im Wohnzimmer weiter. Danach haben wir noch viel getanzt. Und um 12 oder so Kaffee und Tee getrunken und dazu selbstgebackenes Brot und Kuchen gegessen. Mit Leos aelterem Bruder konnte ich soagr etwas Xhosa sprechen, da er eine aehnliche Sprache sprechen kann. Aber mein portugiesich hatt er noch besser verstanden. (Ich war froh, dass er mich doch nicht ganz komsich fand: Am ersten Abend, als Leo mit ihrem Vater und Bruder zu unserem Backpacker gefahren ist, hatte ich mein Salatkuemchen in der Hand. Mit gekauften Essig- und oeldressing. Also habe ich den Dreien etwas angeboten und der Bruder, ich glaube, er dachte, es sei eine Suppe, hat den Loeffel nur in die Salatsosse getunkt. Und anschliessend sein Gesicht zimelich verzogen. Ich musste dann ziemlich lachen aber er wirkte etwas verwirrt.)

Es war einfach ein so schoener Abend! Es war fuer uns eine Ehre, dass wir da sein durften und fuer sie war es eine Ehre, das wir gekommen sind. Am nachsten Tag hat sich Leo ganz viele Fotos in einem Fotoladen in Maputo ausgedruckt. Achja, auf der Rueckfahrt, wir hatten gerade Domingos nach Hause gebracht (er wohnt auch in so einer Sansstrasse)wurden wir von einem Polizisten angehalten, der unsere autopapiere sehen wollte. Leider hatten wir einsw davon in unserem backpacker vergessen und das fand er ziemlcih gut. Er meinte die ganze Zeit, dass wir ladies uns jetzt etwas einfallen lassen muessen und uns war klar, dass er Geld haben wollte. Er meinte, dass wir eigentlich mit ihm zur Polizeisation mussten und dort 200 metical (ca 50 euro) zahekn muessten. Eigentlich. Stattdessen wollte er dann, dass nur einer von uns aussteigt. Das fanden wir etwas gruselig, also sind manu und ich zusammen raus gegangen. Dort haben wir dann auf 100 Meticall runter gehandelt und waren froh, als wir wieder im backpacker waren.
Allgemein muss ich aber sagen, dass ich mich in Mosambik nie wirklich unsicher gefuehlt habe, sondern mich, obwohl ich aufgefallen bin, super wohl gefuehlt habe. Einmal sind wir mit leo zu einer Freundin gegangen, um ihr unser Mitgefuehl zu zeigen, weil sie ihr Kind verloren hatte. Da wir noch Leos Freundin abgeholt hatten, aber nicht zu siebt fahren wollten, sind Leo und ich zu Fuss zu dem Haus der Freundin gelaufen. Hand in Hand. Es war irgendwie ein gutes Gefuehl, dass wir beide da zusammen entlang gelaufen sind, mit unseren aufffaellig unterschiedlichen Hautfarben. Leo konnte dann auch mal miterleben, wie beobachten wir uns staendig gefuehlt haben und ich waer diese kleine Strasse ohne sie nie entlang gelaufen. Vor dem kleinen Haus der Freundin haben wir uns wieder eine Capulana umgewickelt und dieses mal habe ich auf deutsch fuer die Freundin und ihr Kind gebetet. Es war ein seltsames Gefuehl, laut vor anderen fuer eine Person zu beten.

Okay, das wars erstmal zu Mosambik. Ich muss schnell zurueck zum Childrenshome, die letzten Tage mit Svea ausnutzen, sie geht naemlcih am Mitwoch...

Bis ganz ganz bald! Achja, Nora, Omi und Oma, Danke fuer eure Briefe, ich freu mich immer sehr! Antworten sind in Arbeit! =)=)

Montag, 11. Juli 2011

Ich kanns kaum glauben, wieder 'Zuhause', in Suedafrika zu sein... Und in einem Monat schon Zuhause Zuhause! Das ist fuer mich echt ein total unreales Gefuehl! Erst gestern bin ich aus Mosambik zurueck gekommen und heute habe ich schon wieder im Childrenshome gearbeitet. Heute bin ich schon wieder mit Kindern um die Wette gelaufen und habe 'on and one' (Fangen) gespielt. Ihr wollt bestimmt ganz viel von meinem Mosambikurlaub hoeren aber bevor ich eine blogeintrag mache, muss ich erst einmal meine Gedanken dazu sortieren. Ich kann nur mal soviel erzaehlen, dass wir so gut wie alles erlebt haben
-wir wurden bedroht (das war allerdinsg nicht in Mosambik sondern in Johannesburg)
-wir haben Pipifruechte und andere Dinge gegessen, die wir noch nie vorher gesehen haben
-wir waren das Highlight an einem Abend in Leos Familie und wissen jetzt, wie man sich traditionell anzieht
-wir haben fuer eine Frau gebetet, die ihr Kind verloren hat
-wir haben komische Nebenwirkungen von den Malariatabletten
-wir sind 4863 km gefahren und haben trotz schlechter Strassen keinen Platten bekommen
-wir sind mal endlich auf einem Bakkie hinten drauf gefahren (das muss man wirklich gemacht haben, wenn man in Afrika war)
-Svea ist in ein Strassenloch gefallen
-wir waren auf einer wunderschoenen Insel
-ich habe waehrend der 25 stuendigen rueckfahrt mindestens 4 mal gekotzt
-wir wurden von einem Polizisten erpresst und haben Schmiergeld bezahlt
-wir wurden nachts von einem seltsamen Mann fotografiert
-achja und jetzt bin ich voellig Pleite ;-)

Es war eine einfach sooo wunderschoene Erfahrung! Freut euch auf einen ausfuehrlicheren Eintrag, der naechste Woche kommt. Ich hab euch lieb!!!

Donnerstag, 30. Juni 2011

Juhuu wir fahren nach Mosambiiiiique!

HalliHallooo =)=)

Wisst ihr was? Morgen geht es schon ab, Richtung Mosambik! Alles ist sehr spontan und wird von daher sehr lustig werden, glaube ich. Oder chaotisch. Aber ihr muesst euch keine Sorgen machen, um die wichtigsten Dinge haben wir (Manu, Svenja, Svea und ich) uns schon gekuemmert: Seit vorgestern haben wir ein Auto gemietet und seit heute haben wir Malariaphrophylaxe. Aussersdem wissen wir schon, wo wir sehr wahrscheinlich die zweite Nacht schalfen koennen. Die erste nacht werden wir vermutlich in Durban oder Johannesburg, also noch in Suedafrika verbringen. Am meisten freue ich mich darauf, Leovigilda, eine alte mosambikanische Volunteerin wieder zu treffen, zu sehen, wie sie wohnt und lebt und ihre Familie kennen zu lernen. Ob wir einen der zwei anderen mosambikanischen Volunteere treffen, ist noch unklar, da der Kontakt leider sehr duenn geworden ist. Wir werden am 10 Juli abends zurueck kommen. Vielleicht kaufe ich mir eine mosambikanische Simkarte. Aber irgendwie und irgendwann werd ich mcih schon mal, zumindest bei meinen Eltern melden.
Ansonsten gehts mir gut, ich kann es kaum glauben, dass ich nur noch ca sechs Wochen hier bin. Ich glaube, ich muss nur noch 13 mal arbeiten! Eine Woche nur Fahren und die anderen Wochen day- und nightshift gemixt. Es ist echt ein seltsames Gefuehl, dass ich schon so bald wieder in Deutschland sein werde. Hier gehen auch immer mehr meiner Freunde zurueck in ihre Heimatsorte... Erst heute morgen musste ich Pierre, einen verrueckten und total lieben Belgier zum Flughafen bringen... Solche Momente zeigen mir, dass es fuer mich langsam auch Zeit wird, zu gehen. Also ich bin traurig, freue mcih aber auch total!!! Auch darauf, keine Ringwurmer etc mehr zu haben. Obwohl mein vierter, unter meiner Schulter noch garnicht ganz weg ist, bildet sich gerade ein neuer an meinem Arm.Ringworm der 5te ist im Anmarsch! das ist echt fies! Dafuer haben wir die Laeuse endlcih hinter uns. Auch, wenn ich selbst keine auf dem Kopf hatte, haben sie mcih betroffen, da ich in stundenlanges Nissensuchen auf Manus und curly Annas Kopf beschaeftigt war.

Aaaaalso... Spaetestens nach dem 10. werdet ihr wieder etwas von mir hoeren! Ich freue mich auf euch und werde euch sehr bald sehen! Ist das nicht irgendwie verrueckt? :-) Liebste Gruesse=)

Dienstag, 21. Juni 2011

Laeuesealarm...

Heey Ihr Lieben!
Da ich ich jetzt gelich schon zum Childrenshome zurueck muss nur kurz Neuigkeiten:

nicht soo toll:
In der letzten Woche habe ich gemeinsam mit Svenja und Curly Anna viele Abende dabei verbracht, nach Laeuseeiern in Manus Haaren zu suchen und diese zu entfernen. Und leider scheint das ein Endlosspiel zu sein... Waehrend Svenja und ich noch Glucke hatten, haben wir (zum Glueck nur) 3 Lauseier auf Annas Kopf gefunden und die Kinder, von denen Manu es hat, kreigen es anscheinend auch nicht weg... Und dafuer, dass Svenja und ich keine Laeuse haben, ahben wir beide seltsame rote juckende Stellen am Kopf. Es ist aber schon besser geworden.

sehr toll:
Als ich letzten Samstag einen 16 jaehrigen Jungen mit ins nature reserve genommen habe, damit er mal endlich etwas rauskommt, hat ploetzlich meine Mama angerufen und mir erzaehlt, dass ich an der KathO Koeln fuer soziale Arbeit angenommen wurde. Das ist doch schon mal gut , oder ? =)

Das wars leider fuer heute. Also machts total gut. Ich komme schon ganz schoen bald zurueck! Ich freue mich auf euch!!!!!!!

Samstag, 4. Juni 2011

Hallo ihr im warmen Sommerwetter! Ich bin ja schon etwas neidisch... Wisst ihr, dass es bei euch tagsueber fast doppelt so warm ist wie bei mir hier?
Nachts ist es hier sooo kalt. ich schlafe schon mit 3 Decken, Wollsocken, ner langen Hose, Tshirt und Jacke... und dennoch bin ich krank geworden. Ich habe mir eine mitlere Erkaeltung eingefangen und vermisse deutsche Medizin. hier gibt es noch nicht mal Hustenbonbons. Meine Freundinnen Svenja und Svea haben sich sogar beide schon eine Waermflasche gekauft und mitlerweile finde ich es nicht nur lustig, sondern auch sinvoll, dass ich an Weihnachten vom Childrenshome eine 'Nokia und CellC- Muetze' geschenkt bekommen habe. Es ist eine seltsame Vorstellung, dass ich es im januar und Februar hier viel zu heiss fand.

Hier habe ich ein paar Punkte gesammelt, ueber die ich euch kurz erzaehlen wollte:

-In meinem letzten Eintrag habe ich ja von meinem Townshipbesuch und den Reaktionen darueber berichtet. Ein paar Tage spaeter bin ich dort mit einem Mitarbeiter dran vorbei gefahren und er hat mir erzaehlt, dass ploezlich alle Kinder der Schule krank waren, weil jemand massenweise Kaugummi an sie verkauft oder verschenkt hat, welches vermutlich nur Frabrikabfall war. Aber anscheinend ist niemand daran gestorben. Ich haette garnicht gedacht, dass alle Kinder dort die Chance haben, zur Schule gehen zu koennen. Aber sogar in dem noch aermeren Township Klipheuwel, in dem ich schonmal Toastbrote verteilt und Fussball gespielt habe, laufen ein paar der Kinder mit Schuluniform herum. Das ist irgendwie ein totaler Kontrast, weil Schuluniformen immer so sauber wirken. Und dann Kinder auf einer vermuellten Strasse vor winzigen Huetten so ordentlich angezogen zu sehen, sieht irgendwie seltsam aus. Aber ich habe sowieso den Eindruck, dass die Schulen hier in viel besseres Programm fuer die Kinder haben. So sind viele Kinder bis nachmittags in der Schule, weil sie noch Netball oder rughby spielen oder in einer Kinderbetreuung sind. Schon mehrmals habe ich ncoh Nightshiften morgens um 6 Anrufe aus dem Office bekommen, dass die Schule angerufen habe, weil die und die Kinder nicht ordentlich genug aussahen und ich dafuer sorgen muss, dass sie ihre Haare besser kaemmen oder aehnliches...

-In den letzten Wochen habe ich wahrend meinem eigentlichen Fahrens, welches jede Woche das Gleiche ist, oft besondere Spenden abgeholt. Die musste ich oft in Industriegebieten etwas weiter weg abholen und manchmal ist ein Mitarbeiter, der diese Gegend etwas kennt, mitgekommen. Mein erster Mitfahrer, T., der zB auch die Drivingtests mit den Volunteeren mnacht, hat frueher fuer die Post gearbeitet und kennt daher ganz viele Wege. Als ich mich mit ihm darueber unterhalten habe, dass ich, wenn ich den Weg nicht weiss immer die 'armed response' oder Tankstellenmitarbeiter frage, weil die Leute auf der Strasse mir oft einen falschen Weg erklaeren, meinte er, dass das aber auch gefaerhlich ist und man auch immer gut die Leute von der Post fragen kann. Da musste ich irgendwie schmunzeln, weil ich eine Stunde vorher erfahren habe, dass er mal bei der Post gearbeitet hat. Allerdings faende ich es naeher liegend, bei der Polizei anzuhalten und nach dem Weg zu fragen, als bei der Post... Ein weniger nette Konversation hatte ich mit C, einer eigentlich netten Mitarbeiterin aus dem needle work room. Sie sortiert Donations und Schuluniformen und so. Wir haben naemlcih sooo viele Donations, dass es sogar einen eigenen Raum mit mehreren Angestllten gibt. Auf jeden Fall mussten wir ziemlich lange fahren und dann auch auf die Donations (der komplette bakki voll Dosenlinsen) warten. Also haben wir zwei Yoghurts getrunken. Diese hatten wir zuvor abgeholt. Dann auf dem Rueckweg hat sie mich gebeten, mein Fenster aufzukurbeln. Wir wraen gerade mitten auf der M5. (So etwas wie eine Autobahn). Dann habe ich gemerkt, dass C. unsere Yoghurtbecher heruaswerfen wollt. Dann habe ich ihr gesagt, dass ich das nicht richtig finde, und sie meinte; 'Dont be scared Sarah' Darueber habe ih mcih echt geaergtert, weil ich ja keine Angst davor habe, den Strassenrand zu vermuellen, ich finde es einfach nur falsch. Naja, unserer 'Freundschaft' hat es trotzdem nciht gescahdet, nachdem sie meine mitlerweile so kapputte tuerkise Tasche gesehen hat, hat sie mir direkt angeboten, nach einer neuen im needle work room zu gucken. =)

-Was ich auch noch schreiben wollte, ist, das sich mein Bild von den Childcareworkern jetzt, wo ich viel mehr ueber sie und ihren Altag weiss, stark veraendert hat. In meinen ersten Monaten habe ich mich darueber gewundert, warum sie entweder nur rummschreien oder auf der Couch rumsitzten.(Das ist jetzt etwas hart formuliert udn trifft auhxc nciht auf alle zu) Zum Beispiel fahre ich oft ca 5 Kinder und eine Childcareworkerin zur horse therapy. Wahrend die Childcareworkerin gewohnlich im Auto sitzen bleibt und eine Runde schlaeft, fuele ich mich vernatwortlich und gehe mit den Kindern raus, um den Therapeutinnen Hallo zu sagen und mit den Kindern zusammen zu sein. Die Passivitaet der Childcareworker hat mich immer total verwundert und fuer mich noch mehr bestaetigt, dass sie faul sind. Mitlerweile habe ich zu 2 oder 3 CCWs einen besseren Kontakt. Zwei von ihnen bringen mir immer Xhosa bei usw. Durch viele Gespraeche weiss ich, dass ihre Arbeitszeietn echt lang sind und dass der Transport (via Minibus) nicht der allzu zuverlaessigste ist, weiss ich ja auch aus eigener Erfahrung. Jedenfalls faengt die Schicht der CCWs um 6 Uhr morgens an und geht bis 10 uhr abends. Dann muessen viele eine Stunde oder mehr nach Hause fahren und am naechsten Tag wieder um 4 Uhr aufstehen. Da habe ich mit meinen guten Arbeitszeiten schon ein echt schlechtes Gewissen...

-Am 28.5 war bei uns im Childrenshome 'Fanily day'. Dafuer habe ich mit andern Freiwilligen einen scottischen Volkstanz aufgefuehrt und wollte eiegntlich auch mit einem Kind und zwei anderen Freiwilligen singen, unsere Nummer wurde aer versehentlich nicht angesagt. Ausserdem habe ich mit den meiseten andern flat 2 leuten koeksisters gemacht. Das ist ein ganz suesses fettiges traditionelles Gebaeck. Eigentlcih sollten an dem Tag viele Familienmitglieder kommen, gesehen habe ich aber nur wenige.

-Ringworm der 3.
ja, jetzt habe ich mir noch einen Ringworm eingefangen. Leider diesesmal am Hals. Aber meine Ringwormcreme hilft echjt gut, also innerhalb einer Woche muesste er wieder verschwunden sein.

Das wars erstmal. Mein Nacken ist schon steif und die Internetzeit, die mir hier im gym zu steht, habe ich auch schon ueberschritten.

Alles alles Liebe!!!!

Sonntag, 15. Mai 2011

Bilder ueber 'die weissen europaeer"

Zu diesem Thema habe ich bis jetzt noch sehr wenig geschrieben, dabei erlebe ich immer wieder Situationen, die mir zeigen, welche oft falschen Bilder es in den Koepfen vieler Suedafrikaner ueber 'Weisse' gibt... Es folgen ein paar Beispiele...

-Gestern habe ich mit 6 anderen Volunteeren zwei Staffmembers unseres Childrenshomes besucht. (Sie waschen Waesche der Kinder u Volunteere und putzten in den einzelnen Haeusern)Sie wohnen in Fisanterkraal, dass ist ein Township, der aber noch zu Durbanville gehoert. Dass heisst, das Nachtleben dort sieht ganz anders aus als bei uns im Cneter von Durbanville. Im Center leben mindestens genauso viele "Weisse" wie 'Schwarze" was auch heisst, dass dort groessere Haueser stehen und es insgesamt eher ruhig ist. In Fisantakraal war das ganz anders. Wir sind so um 7 Uhr abends angekommen, es war also schon dunkel. (jaa, es ist echt schrecklich. Es wird nicht nur kurz nach 6 dunkel, sondern es ist vor allem nachst wieder richtig kalt. Yvonne hat uns empfohlen, uns Wolldecken zu kaufen. Deswegen bin ich froh, dass ich vor ca einer Woche mit Freunden verrueckt sein konnte und wir auf und unter ca zehn wolldecken draussen geschlafen und die Sterne gegeukct haben :)) Zurueck zum Township-abend gestern: M und C haben uns gezeigt, wo wir unsere zwei autos parken koennen und dann sind wir zusammen in einen pub gegangen. Es war ein seltsames Gefuehl, als etwas so besonderes angesehen zu werden. Schon vor dem Club wurden wier angegeukct und der Tuersteher hat uns, anstatt nach unserem Ausweis zu fragen, die Hand geschuettelt. Drinnen wurden wir von soooo vielen Coulereds und Schwarzen angesprochen und angetanzt. Egal ob von alten Frauen oder jungen Typen. Das konnte einem nach der Zeit auch zu viel werden. Aber was ich so schoen fand, war einfach die Atmosphaere, die Draussen herrschte. Ueberall sassen Mneschen zusammen um ein klienes Feuer vor einer kleinen Huette und haben sich unterhalten. (und bestimmt auch viel getrunken) Ausserdem waren viele Kinder unterwegs. auch noch nach 10. Als wir aus dem Club rausgegangen sind, wollten wir eigentlich noch M.s Zuhause sehen. Sie hatte uns erzaehlt, dass es nur eine kleine Huette sei. Leider kam uns die Polizei in die Quere, die uns beschuetzen wollte. Ein schwarzer Polizist, der vielleicht Xhosa war, meinte wir sollten nicht in das Xhosaviertel gehen, weil dort zu viel Gewalt herrscht. Dann haben wir die "hausbesichtigung" auf einen anderen Tag udn im hellen verschoben. Irgendwie habe ich mcih geaergert, dass die Hautfarbe ein so auffaelliges Merkmal ist, waeren wir coulerd oder dunkel gewesen haette die Polizei uns bestimmt nciht gewarnt, weil wir ihr garnciht aufgefallen waeren... Trotzdem war es ein echt schoener Abend. Auf dem Weg zum Pub hat M. uns ganz viele Huetten gezeigt und uns den jeweiligen Namen der Person, die dadrin wohnt, genannt. Ich haette z.B. nicht gedacht, dass auch Childcareworker, die ja einen deutlich besseren Job als M und C haben, in kleinen Blechuetten wohnen. aber das alles hilft mir besser zu verstehen, wie ueber mich, als 'reiche Weisse' gedacht wird.

-Gestern wurde Manu, eine Volunteerin, mit der ich gut befreundet bin, von einigen Maedchen gefgat, ob wir europaeischen Maedchen auch unsere Tage bekommen. Als sie mir das erzaehlte, war ich schon etwas geschockt. Nicht nur, weil sie denken, dass es womoeglich solche Unterschiede zwischen 'Weissen' und 'Schwarzen' gibt, sondern auch, weil sie anscheinend nicht gut aufgeklaert sind. (Wie sollen Weisse Luete den bitte Kinder kriegen, wenn Frauen garnicht erst ihre Tage bekommen?!)

-Vor ca 2 Wochen habe ich nach einer nightshift einem kleinen Maedchen beim Spuelen geholfen. Die Childcareworkerin hat mich gefragt, ob ich Zuhause auch im Haushalt helfe. Als ich dies bejaht habe, hat sie mich verwundert gefragt, ob wir denn nicht eine Nanny haetten. ich kann verstehen, warum sie das dachte, schliesslich war es nicht nur waehrend der Apardheid , sondern ist es auch noch bis heute so, dass die Reichen, also 'Weissen" eine (schwarze) Putzfrau hatten. Trotzdem hat mich gestoert, dass 'so' ueber 'Weisse' gedacht wird und ich war froh, dass ich ihr sagen konnte, dass nicht alle Menscehn in Deutschland eine Putzkraft haben bzw dass wir auch selbst putzen.

-Mir wurde auch schon oft 'vorgeworfen', dass ich ja so reich sei. Vor allem von kindern aus dem childrenshome werde ich oft nach 2 Rnd (ca 20 eurocent) gefragt. Dann sage ich immer "nein'. Dafuer habe ich ein paar Maedcehn schon mal einen Film fuer 20 Rand ausgeliehen. Als ich vor kurzem wieder 'nein' zum Geld geben meinte, und gesagt habe, dass ich nciht so reich bin, hat ein 15jaheriges Maedchen mit: 'Nein? Aber du kommst doch aus deutschland!?' geantwortet. Da dachte ich mir wieder, dass sie zu Teil auch Recht hat, die Kinder bekomemn naemlich soweit ich weiss 8 Rand Taschengeld im Monat... Trotzdem finde ich es schade, dass so etwas gedacht wird.

Zur Beruhigung:
es wird auch gedcaht, dass Deutsche gut Fussball spielen koennen und ein paar Kinder hoeren Deutsche Musik. Obwohl sich '99 Luftballons' auf Afrikaans meiner meinung nach wirklich schrecklich anhoert... :-)

Noch weniger als 3 Monate!!!!

Freitag, 13. Mai 2011

kleiner west coust trip, straussenei, alles moegliche...

Hallo Ihr Lieben =)

Da ich gerade gemerkt habe, dass das gym nur bis 8 anstatt bis um 9 Uhr auf hat, wird es wohl doch kein langer Eintrag werden. Was ich nur kurz sagen wollte:

-ich habe noch keine airtime (also kein geld auf meinem handy) falls Lisa u mama sich wundern, dass ich ncoh nciht genatwortet hab.

-Heute in so ungefaehr 3 Monaten bin ich zuhause! Lisa hat mich in ihrer sms gerade drauf hin geiwesen! Wie die Zeit vergeht! Aber es ist fuer mich echt voll cool und schoen, euch bald endlich wieder zu sehen!

-Danke an Rossi und Omi, von Omi habe ich sehr persoenliche und von Rossi und Lara ein total liebes Oster und Trostpaeckchen bekommen@! Die Pakete sind gestern und vorgestern angekommen... ich hab mcih mal wieder riesssig gefreut!

-In den letzten Tagen habe ich ziemlich viel gearbeitet, aber dieser positive Stress hat mir gute Laune gemacht. Zu meinem normalen Driving kommt naemlcih ncoh, vermutlich Montags und Donnerstags helfen im 'happy feed house' wahrend der shower time. In Haus 10 wohnen naemlich alle kleinen Jungen und sie zu duschen und beim Zaehne putzen zu helfen kann sehr stressig sein, aber es gibt imemr viele niedliche Momente.

-Bei Svea und mir wohnt seit ueber einer Woche ein neues Maedchen. Sie fuehlt sich noch nicht so wohl, also sehe ich es als meinen Job an, mcih ein bisschen um sie zu kuemmern. Leider isty sie auch nur aus Deutschland.

-Mein Leo-besuch in Mosambik kommt jetzt immer naeher. ich habe jetzt schon Urlaub bekommen und zwar fuer den 1. bis 10 jULY.


die Zeit ist um. Am Sonntag nachmittag bin ich etwas laenger im internetcafe...also waer mal Lust haette, mit mir zu skypen, das ist die Gelegenheit ;-) Mein Skype-name: sarah-amayi Hab euch lieb!

Samstag, 23. April 2011

Ostereier faerben und co

Hallo =)
Happy eastern / lekker pasfees!

Ja, Ostern wird hier auch gefiert. Aber in meiner letzten dayshift hatte ich mir vorgenommen, Ostereier mit den Kindern zu bemalen. Dass diese Tradition hier nicht verbreitet ist, konnte ich bereits beim Fraben kaufen im Supermarkt merken. Zunaecsht war ich in Pick n Pay, einem grossen Supermarkt in Durbanville. Die einzige Farbe, die sie zum bemalen hatten,war Zuckerfarbe oder so aehnloch, eingepckt gemeinsam mit weissen Zuckereiern. Da ich weder Zuckereier noch seltsame Zuckerfarbe haben wollte, habe ich in einem neuen Schreibwaren- und Krimskramsladen weiter gesucht. Der Verkaeufer hat ziemlich gelacht und zwei andere Mitarbeiter um Rat gefragt, und so getan, als waere ich verrueckt, HUEHNEReier bemalen zu wollen. Am Ende habe ich mcih dann fuer Fingermalfarbe fuer Kinder ab 2 jahren entschieden. Die kann ja nicht giftig sein. In der dayshift waren die 4 Maedchen, die zunaechst die einzigen Kinder im Haus waren, sehr neugierig aber auch etwas verwirrt. So wurde ich zum Beispiel gefragt, ob wir die Schale erst abmachen, oder wie wir den die Schokoeier bemalen. Irgendwie war es ganz amuesant, den Kindern mal etwas neues beizubringen, was sie sogar verwirrt. Als ich die Eier am Kochen war, hat mich sogar A., die Childcareworkerin etwas besorgt gefragt, ob man die Eier dann noch
Essen kann. nach dem Kochen haben wir die Eier angefangen zu bemalen. Die Kinder, die sonst so schenell an ihre Frustrationsgrenze erreichen, waren sogar mehr begeistert, als ich dachte. Ich habe versucht, ein Suedafrikaei zu machen, aber es ist ncihts draus geworden. Als auch andere Maedchen von der Schule kamen, wurden wir gefragt, ob das Ostereier siond und die Antwort von einem der maedchen war:" Nee, chickeneggs" Am naechsten Tag wollte ich mein Ei abholen, doch statt dessen war ein kapputtes anderes Ei im Eierkarton... Schde, ich hatte naemlcih ueberlegt, den misstrauischen Verkaeufern ein Osterei zu schenken... Aber wer weiss, ob sie sich getraut haetten, es zu essen...
Dafuer habe ich eben neue Eier gaekuft und moechte mit curly anna und svea Ostereier faerben. Dieses mal auf oma verokinkas art, also in rot faerbenden Zwiebelschalen gekocht. =) das erste mal ohne Mama, mal sehen, ob es was wird ;-)

Vor zwei Tagen haben Svenja und ich zum ersten Mal seit langem unsere Gastfamilie in Rondebusch East besucht. Das war echt total nett! Freddy und Moira haben immer volles haus und so waren wir mal wieder 12 Leute, die Moiras gutes Essen genossen haben. Da sie Bobotjes, ein traditionelles Hackfleischgericht gekocht hat, musste ich mein Vegetarierdasein kurz aufgeben. Das maceh ich aber nur in suedafrika und nur bei Moira!
Wir haben auch unser Weihnachtsgecshnk bekommen, ein etwas kitschiges aber schones Armband =) Unser Weinachtsgeschenk fuer sie, mussten valerie, Svenja und ich ja leider selbst essen, nachdem die Lindschokoladenkugeln bei der misslungenen Minibusfahrt nach Kapstadt sehr doll geschmolzen sind. Dafuer moechte ich ihnen auch ein Osterei faerben.

Ansonsten ein paar news:
-Die Preise fuer Minibusfahten sind fuer Kurzstrecken von 7 auf 8 Rand gestiegen. Dieses Leid haben mir schon zwei Childcareworker geklagt, und der einen habe ich am gleichen tag 8 Rand geliehen. Eigentlich sollen wir an keinen vom Childrenshome Geld leihen, aber da habe ich mal eine Ausnahme gemacht. Ich habe mir auch gedacht:" Wow, fuer uns waeren diese 10 cent so gut wie nichts und die Childcareworker betruebt das so!" ich muss unbeingt mal heraus finden, wieviel Geld die verschiedenen Angestellten in dem Childrenshome verdienen. ich habe gehoert, dass jemand, der im office sitzt, 8 Monate fuer unser deutsches Kindergeld arbeiten muss. Aber bevor ich irgendetwas falsches sage, finde ich das lieber richtig heraus.

-Total viele Volunteere, mit denen ich gut befreundet bin, reden staendig von Abschied, dabei sind es immerhion noch 3einhalb Monate. Zwar nicht allzulage, aber es reicht, um hier noch eine gute Zeit mit den Kiddies usw zu haben. Die Nachricht vom Tod meines opasdie mich gestern erreicht hat, hat meine Stimmung natuerlich nicht gerade gebessert. Aber in solcehn Situationen merke ich, was fuer gute Freunde ich hier gefunden habe. Also die Entscheidung, hier hin gekommen zu sein, bereue ich auf Grund vieeeeeler Dinge nicht!!! Es ist nur ein seltsames Gefuehl, dass das lben auch bei euch (natuerlich!) weiter geht und sich vieles veraendert. Natuerlich freue ich mich aber jetzt schon wieder wahnsinnig darauf, euch wieder zu sehen! Lisa ist mein Freundschaftsbuch angekommen? Andi, hoffentlich kommt deine Post bald! Sorry for the delay...

-Hier wird es richtig kalt. Zwar laufe ich tagsueber noch im tshirt herum, dafuer faengt es wieder an, nachts eisig kalt zu werden. Und es wird wieder frueher dunkel.

Machts gut! Sala kakuhle!(stay well) :-*

Samstag, 16. April 2011

okay, dann halt uebermorgen der laengere Eintrag

Heeeey =)=)

Ich wollte mal wieder etwas mehr schreiben.

-Fahren
Huete bin ich zum ersten Mal wieder selber auf der Autobahn (auch auf genau der gleichen, aber ich finde -wahrscheinlich- zum Glueck nie die Stelle, wo der Unfall passiert ist)gefahren. Auch wenn ich mich immer erschrecke, wenn schnelle Autos von hinten angerast kommen, habe ich ein gutes Gefuehl. Darueber bin ich echt froh! Jetzt nach dem Unfall faellt mir auch wieder mehr auf, wieviele Schrottautos hier herum fahren. Dieser Faktor beguenstigt das sichere Autofahren ja nicht gerade... Deswegen bin ich auch garnicht sooo traurig, dass unser beetle seit Monaten in der Werkstatt ist und wir ihn womoeglich garnicht wieder bekommen. Also, wer mal nach Suedafrika kommt und sich ein Auto mieten moechte, best beetle ist nicht zu empfehlen!
Irgendetwas postives muss man ja immer mitnehem: Ich fahr nur noch mit kiindern, wenn sie sich anschnallen. Vor ein paar Tagen habe ich ein Maedchen, die sowieso oefter mal fiese Sprueche ueber mich ablaesst, zum Psychologen gefahren. Am Anfang wollte sie sich nciht anschnallen. Ich wollte zwar nicht, dass sie mich noch weniger mag, trotzdem habe ich daruf bestanden und den Motor wieder ausgemacht. Dann hat sie sich sngeschnallt und ich war ein bisschen stolz auf mich ;-)

-Township
Neben der Arbeit im Kinderheim haben auch ein paar Volunteere, normalerweise die nightshift, weil diese tagsueber fast immer off sind, die Moeglichkeit mit einem ehemaligen Mitarbeiter des Kinderheimes in einen nahegelegenen Township zu fahren. Ich war schon drei mal mit. Von dem Fussballspielen habe ich ja schon vor ganz langer Zeit berichtet. Letztes mal haben wir Toasts geschmiert und an Kinder verteilt. schon als wir in den Township hinein gefahren sind, kamen ganz viele Kinder hinter unserem Bus hergelaufen. Cosmo, der alle organisiert, hat ihnen zugerufen, dass sie zur Kirche kommen sollten. Die Kinder waren fast so schnell wie wir. Dann haben wir sich die Kinder in zwei Schlangen stellen lassen und ihnen je einen Sandwich geschenkt. Mir ist ein so riesiger Unterscheid von diesen Kindern zu unseren Kindern aufgefalllen. sie sind einfach viel aermer. Schon nach wenigen Minuten ging alles drunter und drueber. Viele haben sich nochmal angetstellt, oft wurden auch die kleinen Geschwisterkinder vorgeschickt. weil Cosmo meinte, jeder bekommt nur ein Brot, musste ich auch manchmal nein sagen. Gleichzeitig habe ich mcih total gemein gefuehlt, weil ich, die bis jetzt immer genug zu Essen hatte und vermutlich haben wird, und noch nicht mal fuer die Brote, die ich verteile bezahlt habe, garkein Recht habe, ihnen das Brot zu verweigern. So ein zweites Brot bedeutet fuer mich garnichts, fuer sie ist es ein riesiges Geschenk...
Es ist immer wieder eine spannende und total schoene Erfahrung. Ich habe schon wieder Klatschspiele gespielt. Und beim fussball spielen, der diesesmal ganz spontan entstanden ist, habe ich total abgeloost. Obwohl ich die aelteste war ;-)

achja, Danke fuer eure Postkarten, smnall anna (alte Volunteerin, mit der ich in einem Zimmer gewohnt habe) und meine liebe Omi =) Und ich habe jetzt braune Haare. Wobei es schon fast wieder blond ist. sie sind natuerlich nur getoent und nicht gefaerbt. Es sind jetzt uebrigens schon weniger als 4 Monate!!! auch wenn ich ziemlich gut mit einer vierer Maedelsgruppe verschweist bin, und mich auch mit anderen gut verstehe, freue ich mcih waaaaahnsinnig auf euch!
okay, so lamg war der Eintrag dann wohl doch nicht.

Montag, 11. April 2011

nur kurzer Eintrag, heut abend oder morgen langer!

Hallo ihr Lieben!

Falls euch der letzte blogeintrag bezueglich des Unfalles geschockt hat, ihr braucht euhc wirklich keine Sorgen machen!!! Mir geht es wieder total gut und heute fahre ich zum zweiten mal wieder selber. Zuerst habe ich ja gedacht, dass ich nieee wieder Auto fahren moechte, zumindest nicht in Suedafrika. Aber, ich glaube zurecht, haben mir mehrere zu Bedenken gegeben, dass ich moeglicsht schnell wieder fahren soll, um es mir nciht schwerer zu machen. Und bis jetzt hat alles gut geklappt. ich bin nur etwas schreckhafter udn moechte nicht im Dunkeln fahren. Und Kinder fahre ich nur noch angeschnallen. Das ist hier leider garnciht typisch, aber jetz nach dem Unfall bestehe ich noch mehr darauf.
Mittlerweile habe ich die Kosten fuer die Versorgung im Krankenhaus erhalten. ich war die Drittteuerste ;-) Aber unsere Volunteermanagerin ist verbluefft, die guenstig es ist:
-napamol tabs 0.11 R
-steri strip 12.77 R
-film dress 3.19 R
-swab gauze plain 1.49 R
-accudil 7,41 R
also 24, 97 plus 1oo R emergency fee-consulting
= 124 R 12 euro oder so, das ist echt guenstig!)
Dazu kommen noch die 2000 Rand Krankenwagenfahrt. Total aergerlich, die haette ich mir gut sparen koennen, da meine Volunteermanagerin, die ganz schnell zum Unfallort gekommen ist, mich auch haette ins krankenhaus fahren koennen. Trotzdem, alles gut!!!

jetzt sind eine Woche Ferien im Childrenshome vorbei und in einer Woche sind schon wieder Ferien. Das ist sehr seltsam. Heisst aber auch, dass es fuer uns Volunteere nciht so viel Arbeit gibt, da wieder viele Kinder zu Verwandten oder host parents gehen koennen. Deswegen fallen fuer mich toy library (2x die woche fuer 50 Minuten mit Grundschulkindern Lernspiele machen) und Blockfloete (Freitags fuer eine halbe Stunde und ab und zu Noten lernen)weg. 2 mal hab ich jetzt wieder in der night shift gearbeitet. Ausserdem bin cih in der long week in day shift. Dass heisst, Mo+Di+Fr+Sa+So in einem der Hauser mithelfen. und heute und di fahr ich mal wieder.

Muss jetzt los, hab euch lieb, bis baaaaaaaaaaaald (jetzt ist es wirklich nciht mehr so lange!)

Montag, 4. April 2011

Autounfall und co

Boah ich merke zurzeit echt, wie schnell die Zeit vergeht, was auch heisst, dass ich bald wieder bei euch bin! Auch wenn ich mich nicht von vielen Leuten von hier verabschieden moechte, freue ich mcih schon wieder soooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooowas von doll auf euch!
Ich denke echt oefter an Zuhause als vorher. Und Doro und alle anderen GUler, in letzter Zeit habe ich ganz oft unser Segenslied im Kopf (irisches Volkslied: "Und bis wir uns wieder sehen...") Vermisse euch echt! Wann ist eigentlich GU dieses Jahr?

Und fuer die, die meinen Halbjahresbericht gelesen haben, (die, die ihn nicht von mir geschcikt bekommen haben, aber gerne haetten, koennen mir gerne schreibenan : sarah-amayi@web.de) das mit der Jogginggruppe klappt leider doch nciht. Dabei waer es jezt auch perfektes joggingwetter. Aber meine Anfrage wurde mit der Begruendung, dass ja Kinder weglaufen koennten, abgelehnt. =( Dafuer helfe ich jetzt bei recorder, also Blockfloetenunterricht. Das macht auch Spass und ich habe mir mitlerweile die wichtigsten nOten wieder angeeignet. Mama, nicht geschockt sein, ich spiele nicht selber. Habe das leider alles verlernt.

Ich beschreibe noch ganz kurz, was mir und 5 anderen Volunteeren am Sontagmorgen( nicht gestern, sondern eine Woche davor) um etwa 3.30 am passiert ist. Aber nicht geschockt sein, uns geht es mitlerweile wieder allen gut!
Wir, vier Deutsche und zwei Briteninnen, waren gemeinsam mit anderen Freiwilligen in Kapstadt auf der longstreet, einer beruemten Partystrasse feiern. Es war ein echt netter Abend und ich war Fahrerin. Hab also natuerlich keinen Alkohol getrunken! Als wir uns dann als das letzte Auto auf den Weg gemacht haben, ist uns auf der Autobahn ein Auto mit einer ziemlichen Geschwindigkeit hinten drauf gefahren. Es ging alles sehr schenll und als naechstes kann ich mich nur an einige Ueberschlaege und danach Staub im Mund erinnern. Wir haben einfach super Glueck gehabt und sind zwischen den zwei fahrbahnen in einem kleinem Graben zum stehen gekommen. Dass wir auf dem Dach gestoppt sind, hat das Aussteigen nicht gerade erleichtert. Haben es aber doch alle aus einem der hinteren Fenstern gescahfft. Die waren naemlcih nicht mehr da. Draussen standen schon ganz viele Menschen um uns herum und jemand hat die Polizei, den Abschleppdienst und Krankenwagen gerufen. Es wurde sich echt nett um uns gekuemmert und auhc unsere Volunteermanagerin ist sofort gekommen und mit uns ins Krankenhaus gefahren. wir alle haben kleine Wunden/ blaue Flecken aber dafuer, was passiert ist, hatten wir soooo super Gluck! ich kann es agrnciht oft genug sagen. Ich bin total dankbar, dass keinem von uns etwas wirklich schlimmes zugestossen ist! Svea musste eine Armschlinge tragen, weil ihr Ellenbogen ganz doll angeschwollen war (sah aus wie ein Ei und ist mitlerweile gruen und blau). Viele hatten Kratzer von Glassplittern oder aehnliches. Ich hatte eine kleine Wunde am Arm und am Kopf. Ausserdem habe ich noch die jacke von einem wildfremden Mann, die er mir gegeben hat, um sie auf meine Wunde zu druecken. Mitlerweile ist alles fast verheilt und wir sind sooo froh, dass unsere Nacken nicht mehr weh tun. Das war neben dem Schock das Schlimmste. Und natuerlich der Fakt, dass der andere Autofahrer Fahrerflucht begangen hat. Nach Zeugenaussagen war es ein grosser Bakkie und sein Airbag ist aufgegangen. Er hat sich am naechsten Tag der Polizei gestellt, meint aber, sich an ncihts erinnern zu koennen. Mehr wissen wir noch nicht, vorallem moechte ich wissen, warum er mich nicht ganz normal rechst ueberholt hat. In Suedafrika ist es nicht so wie in Deutschland, dass man oft nach dem feiern mit dem Txi nach Hause fahert oder einer nichts trinkt. Hier ist drink and drive leider keine Ausnahme. Dies koennte einer der Gruende sein...
Auf jeden Fall wurde mir von mehreren gesagt, dass ich so bald wie moeglich wieder Auto fahren soll, um keine richtige Angst davor zu entwickeln. Das habe ich letzten Samstag zum ersten mal wieder gemacht. Es hat sich eigentlich ganz normal angefuehlt. Ich war nur etwas schreckhafter als sonst wenn z.B. Minibustaxen dicht aufgefahren sind. Wer genaueres ueber den Unfall wissen moechte, kann mir eine mail schreiben. Achja, wir waren alle versichert und die Gruppe Volunteere, die sich das auto, welches natuerlich einen Totalschaden aht, gemietet hat, hat schon ein neues Auto.


Dieses Wochenende war mal wieder ganz nett. So bin ich am Sontag nach Guguletu gefahren. Das ist ein grosser Township, in dem es das 'Mzoli's' gibt. Das ist ein Platz, in dem sich viele Menschen treffen und zusammen grillen und feiern. Sontags ist es immer sehr voll und sehr nett. Ich habe zwar immer Angst um meine Wertsachen, trotzdem war es wieder total schoen und entspannend. Wir haben einen Nudelsalat gemacht und mitgebracht und unsere Fleischesser haben sich dort Fleisch gekauft, welches fuer sie gegrillt wurde. Also echt eine schoene Atmosphaere. Fotos folgen. Ich habe mir sowieso vorgenommen, in Zukunft mehr Fotos hochzuladen.

Ansonsten, mir geht es gut! Es sind zurzeit Ferien, da arbeiten wir Volunteere immer in verschiedenen Jobs. So habe ich am samstag buecher auf einen markt gefahren und gestern night shift gearbeitet. Auch wenn ich viele leute vermisse -alte und neue Freunde- bin ich immer noch gluecklich hier. Bis bald!!!!
ps: freut euch ueber das schoene Fruehlingswetter in Deutschalnd! Ich bin kaelte echt nicht mehr gewohnt und laufe schon seit mehreren Tagen nur in langen Hosen herum. Tja... es wird Winter. Freu mich auf euch!!!!!

Mittwoch, 23. März 2011

kurzes Halbjahresfazit

Heey Ihr =)
Bei uns wirds langsam kaelter. Heute war ich fast nur mit Pulli draussen. Das ist echt ungewohnt!

Worauf ich mich schon in Deutschland freue:
-natuerlich euch alle, die mir am Herzen liegen, wider zu sehen!
-Vollkornbrot! Kaesebrot(ist ein gutes Brot!) Mamas Hirsepfanne und einfach kein gesuesstes Gemuese
-Step Aerobic
-Fahrrad fahren
-hoffebtlich einen etwas genaueren Zukunftsplan zu haben (auf mehrere Dinge bezogen, vorallem aber beruflich)
-nicht mehr jeden tag mit dreckigen Fuessen ins Bett zu gehen
-beim Ueberqueren der GRUENEN Fussgaengerampel nicht Angst haben zu muessen, von Abbeigern ueberfahren zu werden. Die fahren naemlcih immer und anscheinend muss man als Fussgaenger auf der Strasse warten
-gute und bestaendige Internetverbindung
-keine Kakerlaken im Bad, Wuermer im Essen und Wohnzimmerboden, keinen Ringworm auf mir
-an die profisorische flat2-dusche und sogar an das super duenne Klopapier bin ich mitlerweile komplett gewoehnt


Was ich garantiert vermissen werde:

-staendig, soagr in der Ncaht und einfach immer und ueberall Leute um mcih herum zu haben
-um 6 Uhr morgens von schreienden Childcareworkern oder lauten Kindern geweckt zu werden
-weetbix
-Soonnenscheeein (obwohl es langsam kaelter wird)
-das Meer
-in der Outsidetime Kinder um sich zu haben
-leute auf der Strasse/ im virgin active/ im fruit market nach ihrer Herkunft und Sprache zu fragen und so meine Xhosa- und Englischkenntnisse zu erweitern
-viele Volunteere, die ich mitlerweile als gute Freunde sehe
-Freiheitsgefuehl
-den Himmel hier. der tagsueber knatschblau mit sich staendig veraendenden Wolken und Nachts voller Sterne und mit einem falschrummen Mond ist
-guenstige und super leckere Fruechte aus dem fruit market
-fruehstuecken mit Svenja, manu, pierre und svea in flat2
-Vor dem Einschlafen ueber alles moegliche reden
-schoene Lieder wie shosholoza (bestimmt falsch geschrieben)
-die Offenheit und Freundlichkeit vieler Menschen hier

Mehr faellt mir grad nicht ein und manu, die ja kein gym-mitglied ist wartet draussen vor oick n pay (supermarkt) auf Svenja und mich.
ich bin dann mal los. Wir sehen uns ;-)
Liebste Gruesse!!!!! Achja, wenn mir jemand Katharina und Sophis adresse geben koennte, das waer super, die postkarte liegt naemlcih schon fertig gecshreiben auf meinem Nachttisch.

Samstag, 12. März 2011

Bei meinem letzten Eintrag hat das Fitnessstudio zu germacht, dass heisst ich konnte nicht zu ende schreiben. Und jetzt ist schon weider so viel passiert, dass ich garnicht mehr weiss, was ich ncoh schreiben wollte. Das einzige, das mir noch einfaellt, ist, dass ich waehrend des Krankenhausbesuches ganz oft gefragt wurde, ob R meine Tochter sei. Natuerlich habe ich immer 'nein' gesagt und gesagt, dass ich mcih noch zu jung fuehle und eine Frau meinte dann 'It's just the way you are to her' Und vermutlich habe ich sie sehr oft in den Arm genommen usw und habe auch daher meinen ringworm bekommen. Dieser ist uebrigents schon fast weg 'Juhuu!'

Heute war ich mit 5 Kindern bei einer Veranstaltung mit, die sich 'blowing darts' nennt. Zunaescht wusste ich nur, dass es sich um Menschen, die im Rollstuhl siten, handelt, konnte mir aber nichts genaues darunter vorstellen. Wir 6 wurden von einem riesigen Transporter abgeholt und sind zu einem Behindertenwohnheimn hier in Durbanville gefahren. Das war auch mal spannend fuer mich zu sehen, da ich ja bis jetzt noch garnichts in diese Richtung in Suedafrika erfahren habe. Die Wohnung war sehr freundlich eingerichtet und auch sonst hatte ich den Eindruck, dass die menschen dort gut aufgehoben sind. Ueberall standen selbstgemalte Bilder herum und die Rollstuehle sahen nicht weniger modern aus, als in Deutschland. Nach kurzem Warten haben wir 3 Maenner, die im Rohlstuhl sassen abgeholt und sind zusammen nach Bellville (Nachbarstadt) in eine grosse Sporthalle gefahren. Dort haben wir Dartplatten an die Wand gehaengt und dann hatte jeder von uns 6 ca einen Rollstuhlfahrer fuer sich, welchen er/sie helfen konnte. Unsere Aufgabe bestand darin, dem jeweiligen Rollstuhlfahrer 3 kleine Pfeile entweder in den mund oder in ein selbstkontstruiertes Roehrchen mit Abstellbein zu stecken. 'Unsere' Rollstuhlfahrer haben gegen ein anderes Team gespielt. Am Ende habe ich es auch mal probiert und einen Dartpfeil gegen eine lampe geschossen. das gab dann natuerlich keine Punkte ;-)
Ich bin echt stolz auf die Kinder, die mit waren, da sie von sich selbst ganz offen zu den Maennern gegangen sind und ihnen ihre Hilfe angeboten haben. Eine Seite, die ich im Kinderheim sehr selten von Kindern gesehen habe.

Achja, in den letzten Tagen bin ich leicht depriemiert, da ich soviele neue Freunde nach Hause gehen lassen musste und die Abschiede waren wirklich nciht so leicht.

Aber so Kleinigkeiten, zum beispiel 2 nette Maedchen mit mir im Zimmer, mit denen ich ueber alles reden kann, oder nette Gesten der Kinder entschaedigen das ganz schnell wieder.

Eben habe ich zwei ganz bleode Situationen erlebt, in denen ich auch nciht genau wusste, wie ich reagieren sollte. icvh bin in der Outsidetime der Kinder zu ihnen rausgegangen und habe mich ganz viel mit C, einem realtiv neuen, junegn Maedchen unterhalten. Sie hat mit meinen haaren herum gespielt und mir dabei erzaehlt, wie es ihr so geht. Sie hat mcih z.b gefragt, ob ich die anderen Kinder mag. Sie wird anscheinend oft von ihnen gehaenselt und gecshlagen. Das habe ich dann auch direkt live miterlebt, als ein aelteres maedchen sie im Voerbeigehen mal eben getreten und ein etwas aelteter Jungen sie gehauen hat. Natuerlich habe ich die Kinder zurechtgewiesen, vermutlich aendert das aber garncihts. ich habe C gesagt, dass sie immer zu mir kommen kann, wenn so etwas passiert, aber mir ist auch klar, dass ich nciht immer da sein aknn udn das auch keine Loesung fuer immer ist. Notfalls muss ich mit L, unserer 'educationworkerin' reden.

Die andere situation war eine grosse Prueglerei zwiscehn vielen Jungs (alle um die 10) R, ein Junge, zu dem ich ein ganz gutes Verhaeltnis habe, hat mich um Hilfe geholt und dann bin ich zu den Kindern gegangen udn musste ersteinaml heraus finden, ob es sich mal wieder nur um Spass handelt. An 'C's agressiven Gesichtsausdruck konnte ich aber erkennen, dass es sich zumindest fuer ihn nicht nur um Spass handelt. Und mir fiel schnell auf, dass fast alle anderen gegen ihn 'gekaempft' haben. Deswegen habe ich die anderen Jungen, die ihn fest gehalten haben, angeschrien, und als C ueber das Gate klettern und weg laufen wollte, nach einer Childcareworkerin gesucht. Sie ht ein paar kinder ausgeschimpft, aber ich hatte nicht wirklich das gefuehl, dass irgendetwas gecshlcihtet war. C ist aber nciht richtig weg gelaufen, ich habe ihn ncoh weiter beobachtet, wie er wuetend und alleine im Childrenshome herum gelaufen ist.

In solcehn Situationen habe ich immer so Mitleid mit den Kindern, weiss aber nie, wie ich ihnen am besten helfen kann. Anders gesagt, ich weiss, dass ich ihnen nciht richtig helfen kann. Das finde ich immer schwierig udn das zieht mich natuerlich auch etwas runter.

naja. wie gehts euch denn so?
hab euch lieb ich muss aufhoeren, weil svenja und svea schon auf mcih warten. Wir waren grad zusammen im gym.

Mittwoch, 2. März 2011

Ringworm der zweite

Heeey =)=)

Die einzigen News, die mir gradv einfallen, sind, dass ich passend zum Tag gestern einen neuen Ringworm bekomme (dieser juckende rote Kreis, den man ueberall auf der Haut bekommen kann, sich schnell weiter verbreitet und immer wieder kommen kann) und, dass ich jetzt endlich meinen Halbjahresbericht geschrieben habe. Den werde ich, wenn ich es heut abend nicht schaffe, ihn auf meinen blog zu stellen (mit dem usb-stcik im gym ist es etwas schwierig und in der library kann ich meine auch nicht mehr verwenden, da nur noch 1GB memory sticks allowed sind) einigen per mail schicken. Achja, udn die Spendengescheinigen wurden vorv wenigen Tagen vom ICJA ausgestellt, dass heisst ihr muesstet die bald erhalten.

Also, der Tag gestern: Ich hatte meinen Wecker auf 8;25 gestellt, um um 9 Uhr ein 5jaehriges Maedchen von ihrem haus abzuholen, mit der ich ins Krankenhaus gehen sollte, da sie in ihrem Gesicht einen riesigen, juckenden, eitrigen auschlag und einen Ringworm hat... Um 8.20 hat dann eine Volunteerin, die in dem Haus gearbeitet hat, an meine Tuer geklopft, um mir zu sagen, dass wir um 9 da sein und nicht, wie mir gesagt wurde, los gehen sollten. Also habe ich mich nur schnell fertig gemacht, eine Pflaume fuer R und eine fuer mich gewaschen und dazu noch ein kleines Buch ('ohneWorterBuch' von langenscheid, ich habs von Marie, die bis vor kurzem noch mit bei mir gewohnt hat, geschnekt bekommen) eingepackt.
Dann habe ich R abgeholt und ihre Childcareworkerin war sauer, dass ich nciht schon um 7 mit ihr los gegangen bin. Den 10minuetigen (mit einem 5jaehrigen Kind an der Handwelches neugierig an jeder Ecke sthen bleiben moechte, waren es natuerlich 20) Weg haben wir zum Glueck ganz gut gefunden. Mir ist zum ersten Mal aufgefallen, wie schlecht, bzw wie oft Buergersteige garnicht vorhanden sind. Das Warten in suedafrikanischen Krankenhaeusern war ich ja cshon vom Tygerberghospital, dem Krankenhaus in dem ich 2 mal mit dem Maedchen mit Herzproblemen war, gewoehnt. Dennoch haette ich nicht gedacht, dass wir einen halben Tag dort verbringen wuerden. Es laeuft eigentlich immer so ab, dass ich zunaescht einen Zettel mit Details ueber das Kind im ertsen Fenster , also der Rezeption, abgeben und oftmals eine Nummer ziehenmuss. Dann muessen wir so ca 1 1/2 Stunden im ersten Wartezimmer warten.Nachdem unsere Nummer aufgerufen wird, koennen wir ins zweite Wartezimmer wechseln *juhuu* und dort wieder die gleiche Zeit warten, bis unser Name aufgerufen wird. Dann wird das Kind zunaechst ggemessen udn gewogen, irgendetwas wird notiert und wir muessen im selben Zimmer oder ein zimmer weiter warten. Erst, wenn man zum dritten Mal aufgerufen wird, kann man den Doktor sehen. Oft muss amn danach noch auf Medikamnte oder irgendwelche Zettel warten.
Und total suess, nach der langen Warterei hab ich zu R gesagt;" That was now really a long waiting, wasnt it?!" und sie meinte 'ja, and now its getting dark' Da konnte ich sie dann doch berihigen, dass sie noch etwas Zeit zum ausruhen, spielen und essen hat. Eine andere nette sache war, dass ic wir wegen des langen Wartens Chips bekommen haben. Dann ahbe ich mcih umgedreht udn die Frau hinter mir gefragt, ob sie auch welche moecht, aber sie meinte nein. Darufhin hat sich R auch umgedreht und deren mann gefrgt, ob er welche moecghtchte. Dann ist sie im Wartezimmer herum gelaufen, und hat alle, die wollten, mit Chips versorgt. achja, udn wir waren bsi auf eine alte Frau mal wieder die einzigen Weissen. Was mich natuerlich nciht gestort hat, ich fand es eher bewundernswert, wie offen R zu jedem hingegangen ist, egal wie er aussah udn welche Sprache er sprach.

Samstag, 26. Februar 2011

wieder mal ein kuuurzer Eintrag

Halli Hallo =)

Sitze grad mal wieder in der library und habe nur noch Internet bis half past 12. Deswegen nur ein kurzer Eintrag.

Alles gut bei euch?

Mir ist noch ein Nachtrag zum Urlaub eingefallen:(ein negativer)

Leider war ich diesen Urlaub etwas vergesslich und habe direkt am ersten Tag Tobis und mein Handtuch vergessen. Und gegen Ende habe ich unsere Tasche mit vielen Anziehsachen und meinem Handykabel irgendwo liegen lassen. Total komisch und ich weiss auch nicht wo und wann...
Aber hab noch ein paar Anziehsachen, so ists nicht ;-)
Und Elke, ich mag die neuen Tshirts total (hab ja leider eins verloren) aber ziehe auch fast jeden abend die Sporthose an. Danke =)

Zurzeit bin ich ziemlich mit Fahren beschaeftigt, aber ich mag den neuen job. Vor kurzem bin ich auf einen Campingplatz voller lustiger Spendenberieter Camper gefahren um Gescenke abzuholen. Ich war da mit zwei kleinen Maedchen von unserem Childrenshome, die auch 'Danke' sagen sollten. Das war total nett und es wurden ganz viele Fotos von uns gemacht.

Zeit ist knapp aber ich meld mich wieder! Aber was total bloed ist, ich aknn euch nciht mehjr mal eben so vom public phone anrufen, weil cih ab jetzt eine Telefonkarte brauche. Ihgr koennt mcih aber noch unter der gelichen nr erreichen.
hab euch lieb und denk an euch und bei mir im Zimmer wohnt ein nueses nettes Maedchen =)

Montag, 21. Februar 2011

mal endlich etwas ueber den Urlaub und darueber, wie es mir geht

soo, jetzt sitze ich wieder im gym neben lucie, svenja und ganz vielen anderen Internetnutzern.
ich moechte euch noch soooo viel erzaehlen.
Also versuche ich heute mal ein paar mehr Dinge zu schreiben.
Achja, hoffentlich gehts euch weites gehend gut!


Our Kruger Holidays
Aaalso. Wir 6 ( mein Freund Tobi, Lucie, Krystal, Barbara und Krystals Freund Rudi)hatten 16 spanndende, lustige, und heisse tage, die wir leider zum groessten Teil im Auto verbracht haben. es war naemlich eine ziemlich lange Fahrerei und auch etwas ein zeitliches Abendteuer, in 16 Tagen von Kapstadt bis zum im Norden liegenden Kruger park zu fahren. Dennoch hatten wir genug Zeit, auch auf dem Hinweg Dinge zu unternehmen. So sind wir in Outsdoorn Vogelstraeusse geritten und auf ihren Eiern gestanden. Uebrigends passen in ein Straussenei 20 huehnereier und Straeusse haben im Durchschnitt 1 kg Steine in ihrem Magen. Diese helfen ihnen, die andere Nahrung zu zermalmen. das Reiten war echt ziemlich schnell aber auch total bequem und hat kaum gewackelt. Ausserdem ist keiner von uns herunter gefallen =)
ein anderes Highlight auf unserem Weg war das auf dem arm haben und Streicheln von kleinen Babyloewen.Zwar habe ich die ganze sache von Anfang an etwas kritisch gesehen (hallo, es ist wirklich nicht natuerlich, dass ein mensch ein wildes Tier auf dem Arm hat und mit ihm knuddelt, als waer es ein Kuscheltier) aber es war einfach sooo schoen, die Kleinen, einen mit ihren blauen augen hilflos anguckenden Loewenbabys fest zu halten und zu streicheln.
Und die Aktivitaet, die mir am allerbesten in erinnerung ist und auch bleiben wird war unserer bunjeejumpaktion! Voll mutig von uns, von 216 m in die Tiefe zu springen! Tobi, Lucie udn cih haben uns quasi erst, als wir die Bruecke gesehen haben, entschieden, zu springen. Und ich muss schon sagen, dass es uns etwas Ueberwindung gekostet hat. Aber als wir oben auf der Bruecke, mit dem seil um unser Bein standen, wollte ich auch unbedingt springen. Oben auf der Bruecke wurde laute Partymusik gespielt und dann haben uns die Mitarbeiter dem Gewicht nach nach vorne geholt. Dann haben zwei maenner, die uns bis zur Absprungskannte gestuetzt haben (unsere Beine waren ja zusammen gebunden, wir mussten also huepfen) ganz laut: '3, 2, 1, bunjeeeeee'gerufen und dann war es zeit, abzuspringen. es war einfach ein irre Gefuehl und waehrend meines Sprunges habe ich mcih gefragt, warum ich mcih nciht endlich umdrehe, ich war naemlich ziemlich lange mit meinem Kopf oben udn nciht unten. Das liegt daran, dass ich etwas falsch abgesprungen bin, naemlcih mehr grade nach oben als nach vorne. =D Es war trotzdem ein waaahnsins Gefuehl udn wenn cih ncohmal geung Geld habe, wuerde ich es sofort nochmal machen!Ich koennte natuerlich auch nackt springen, dann spare ich meine 60 Euro oder ich muss warten bis ich ueber 70 bin.
Als wir dann nach 10 Tagen Fahrt endlich im Kruger park ankamen, haben wir als erstes die Antilopenart Impala gesehen und natuerlich direkt wie verrueckt Fotos gemacht. Da wussten wir noch nicht, dass das die tiere waren, die uns die drei folgenden Tage ca jede Stunde ueber die Strasse laufen wuerden. Umso besonderer war es, einen gepard zu sehen. Das war sogar auch ganz am Anfang. Ausserdem haben wir Loewen nur wneige Meter neben uns liegen sehen und Krokodile, Nilpferde, Nashoerner, verschiedene Affen, Elefanten, Zebras, 1000 bunte Voegel, auch Geier und einen Storch, eine Schlange, ein Chamelion und natuerlich ncoh viel viel mehr gesehen! Wir haben einfach sooooo viele Fotos gemacht! Ein schoenes Erlebniss im Kruger war, als ich eine ZuluFrau kennen gelernt habe, die die Duschen usw vom campingplatz sauber gemacht hat. Mit ihr habe ich mich ueber alles Moegliche unterhalten udn natuerlich meine Zulukenntnisse ausprobiert. Jetzt aus dem kopf kann ich nur noch 'Giabonga' und 'uchalapi' also 'Danke' und 'wo kommst du her'
Trotzdem war es total nett und ich habe ihr stolz erzaehlt, dass ich weiss, wie man milipap, also Maisbrei kocht. Dann hat sie mir zum Abschied einen holzgeschnitzten kochloeffel geschenkt =) allerdings kann ich den kaum verwenden, da wir in flat 2 keine richtige Kueche besitzen. Deswegen macheb ich ja auch, wenn wir mal Eier haben, ruehrei in der mikrowelle oder gekochte Eier im Wasserkocher. Habe ich das ueberhaupt schonmal erzaehlt?
Eine andere spannende geschichte war, als unserem Nissan grad livina ein Reifen geplatzt ist. Da haben wir uns ziemlcih alleine auf einer ziemlich schlechten strasse befunden. Als ein Minibus vorbei fuhr, ist dieser angehalten udn ein Mitfahrer wollte uns fuer 100 Rand die Reifen wechslen. Wir wollten das natuerlich sleber machen und er war nicht besonders begeistert davon. Es hat aber zum Glueck alles geklappt und ich bin richtig froh, dass uns das nicht im Dunkeln passiert ist. Das haette sonst richtig gefahrlich enden koennen.
Also, unser Urlaub war echt super schoen und wir haben viel gesehen und gelernt. Nur das Geld ist jetzt natuerlich etwas knapp. aber da ich jetzt schon viel (natuerlich laengst nicht genug) vom Land gesehen habe, spare ich fuer meinern Ausfluig nach Mosambik. ich muss naemlcih uuunbedingt meine Freundin Leo besuchen und sehen, wie sie lebt.


aktuelle Gefuehlslage

Zum Glueck fuehle ich mich hier immer noch richtig wohl und bin auch gespannt auf meine naechsten 6 Monate! aber zurzeit erlebe ich die zweite grosse Abscheidsphase von Volunteeren, die mitlerweile zu guten Freunden geworden sind. Es ist schon traurig, diejenigen zu verabscheiden, mit denen ich fast 6 Monate auf engen Raum zusammen gelebt habe und natuerlich viele Erinnerungen teile. Das erinnert mich natuerlich schon an zuhause und ich denke mir, wie es waer, alle leute, die mir wichtig sind, wieder zu sehen. Damit meine ich meine Familie, Freunde und natuerlich GU. Ausserdem hat mich die Nachricht von meinem Onkel zum nachdenken gebracht und es ist total komisch fuer mich, nicht zuhause zu sein.
Falls sich das jetzt alles so negativ anhoert, mir gehts nicht schlecht! ich habe mich jetzt endlich online bei der Katho beworben, womit mir schonmal ein kleiner stein vom Herzen gafllen ist. Danke Lisa fuer deine Hilfe=)Ausserdem habe ich in letzter Zeit viele kleine nette Momente im Childrenshome erlebt. so haben mich drei kleine geschwister, mit denene ich waehrend meiner Nightshifphase in house 1 and 2 gearbeitet habe ( dass hiess sie um 5;15 am aus dem schlaf reissen, zumindest den einen versuchen, vom schreien abzuhalten, ihnen klar zu machen, dass jetzt keine spielzeit ist, allen nur 1x Zanpasta zu geben und ihnen zu sagen, dass Zahnpasta nicht zum essen da ist, ...)vor kurzem ganz freundlich und stolz gerufen. Und dabei dachte ich eher, dass sie mich bleod finden, da ich immer nur einen negativen part mit ihnen erlben durfte udn wir nie zeit zum spielen oder so hatten. Das hat mcih dann total gefreut. Ausserdem klappt die Zusammenarbeit mit sister silvia besser, als ich erst gedacht haette (sie laechelt nie und auch die kinder sind imemr froh, wenn sie nicht mit uns zum zahnarzt faert) Und mein neuer Job gefaellt mir gut. Medic driver bedeutet ja nciht nur fahren, sondern Kinder von den haeusern abholen, mit ihnen gemeinsam zum Ziel fharen und auch da bleiben. Vor kurzem war ich zum beispiel bei einer Pferdetherapie dabei. Das war total spannend. Und gestern habe ich bei einem Campingplatz Geschenke fuer die Kinder abgeholt. Alles hat ziemlich lange gedauert, da zunaecsht eine Messe gehalten wurde. dafuer durfte ich ganz schoen viel Kaffee trinken und da ich mit zwei Kindern vom childrenshome da war, konnte ich mcih auch mit ihnen beschaeftigen und das war total nett mal ausserhalb der day shift mit ihnen zusammen zu sein.

So genug fuer heute. ich wuensche das Beste fuer euch und falls ihr die Moeglichkiet habt, ins Ausland zu gehen und etwas aehnliches zu machen wie ich, nehmt diese Chance! Es ist einfach sooo schoen, sooo viel kennen zu lernen und ich kann nur jedem empfehlen, mal aus dem Altag, in den man ja spaeter sowieso wieder kommen wird, zu entfliehen. Und ich weiss jetzt schon, dass ich spaeter noch ganz viel reisen und kennen lernen moechte. Vielleicht etwas tiefer in Afrika hinein oder so. Naja, ich habe ja spaeter noch Zeit, mich damit zu beschaeftigen. Jetzt nutze ich erstmal die Zeit hier aus!
Achja und Danke Rossi fuer das voll schoene Portmoneie und Armband. das Armband trag ich jeden Tag und jedem faellt es direkt auf =)

Sonntag, 13. Februar 2011

my first day as medic driver

Hallo Ihr Lieben!

Dass ihr mal wieder so lange nichts von mir gehoert habt, liegt daran, dass ich kurz nach meinem Kruger urlaub mein Fuenf taegiges mid term seminar hatte. Ich bin erst heute wieder gekommen. Danach habe ich mich extra auf den Weg zum fitnessstudio gemacht. (jaaa, ich bin jetzt angemeldet, tobi hat mir eine Mitgliedschaft zum Geburstag geschnkt!Voll lieb!)
Das ist vor allem gut fuers Internt und somit fuer blogeintraege, jedoch werde ich auch ein bisschen Sport machen ;-). Habe ich grade auch schon.
und was total gut ist, dass ganz viele andere Freiwillige im gym sind. So koennen wir uns gegenseitig motivieren. Anfangs bin ich ja noch immer joggen gegangen, aber jetzt im Sommer ist es um 9 Uhr schon zu warm und frueher war ich echt zu muede.

Jetzt erzaehle ich euch erst mal von meinem ersten tag als Driver.
Um 10 vor 7 habe ich mich mit sister silvia, der krankenschwester vom childrenshome, mit der ich zusammen arbeite, an der rezeption getroffen. dann ahben wir noch kurz ein krankes maedchen 'eingesammelt' und sind zum ca 30 km/h entfernetn Tygerberghospital gefahren. Den Wegh bin ich extra vorher schonmal abgefahren. aber wer mich kennt, weiss, dass meine orientierung nciht unbedingt die beste ist... und von daher war es sehr gut, den Weg noch einmal zusammen abzu fahren. Am Mittwoch werde ich naemlcih ganz alleine fahren muessen.
Beim Krankenhaus angekommen, haben wir, nachdme wir aufgerufen worden sind, den patientenumschlag abgegeben udn zunaecsht wurden einige tests mit SH gemacht. (Ich habe mich dazu entscheiden, lieber die Anfangsbuchstaben zu schreiben, als immer nur"das maedchen" oder aehnlcihes) und wir mussten erneut warten. Dann wurde ein Ultaschall durchgefuhert. SH hat naemlich ein Loch im Herzen, allerdings scheint es nicht so dramatisch zu sein.
Und wir mussten wieder warten... ich haette wirklich nciht gedacht, dass alles so lange dauern wuerde. und es passte auch nicht wirklcih in meinen Zeitplan, da ich vorhatte, um 9 zurueck zu sein, damit ich gemeinsam mit Svenja Sarah, unser suedafrikareferentin, die auf Grund unseres Seminares gekommen ist, eine Fuehrung durchs Kinderheim zu geben.
Ich merke, dass ich laaaange und komplizierte Saetzte schreibe.

Das war dann aber nicht so. Wir kamen erst um 20 nach 11 zurueck. Dann bin ich um 12 zum "12 o clock meeting' mit unserer Volunteermanegerin gegangen und um 1 habe ich zum ersten mal Kinder zum zahnarzt gefahren.
Die Gruppe bestand aus 8 Kindern zwischen 5 und 19 und fast alle Kinder hatten sooo schlechte Zaehne! Bei den meisten kindern bin ich mit rein gegangen. Wobei ich richtig Mitleid bekommen habe, als ich die schmerzverzogenden Gesichter gesehen habe. oder die aengslichen Blicke der Geschwister, die es noch vor sich hatten.
Mir ist aufgefallen, dass die kinder garkeine Becher zum ausspuelen hatten. Genauso wenig wie ein "Papierlaetzchen" Ansonsten hatte ich schon das Gefuehl, dass die Zahnarztin Ahnung von ihrem Beruf hatte. Die Geraete sahen beim Zahnarzt sowie in der Klinikn zwar alt, aber funktionsfaehig aus ;-)Achja udn die Zahnaerztin hat einen lachkrampf gekreigt, als ich sie gefragt habe, wie sie den mit dem schreklichen Geraeusch der Geraete JEDEN TAG! leben kann.

Alles hat ziemlcih lange gedauert, aber das ist einfach auch ein bisscehn Suedafrika. Und bis jetzt macht mir der Job spass, da ich nochmnal eine ganz andere Bindung zu den Kindern bekommen kann, als in der normalen shiftarbeit. und es ist einfach mal Abwechselung und ich komme ncohmal raus aus dem Kinderheim und Durbanville.

Jetzt nuss ich Schluss machen, aber ihr bekommt bald wieder einen ausfuehrlciheren Eintrag.
Achja, Tobi ist gut zurueck gekommen! Die anderthalb Monate sind zienlcih schnell umgegangen und ich finde, wir haben eine schoene zeit verbracht und denke, dass er einen Eindruck von meinem Leben hier mit bekommnen hat.

Bis bald!!!!!!!!!

Freitag, 4. Februar 2011

Zurueck in Durbanville

Hallo =)

Nach einem richtig schoenen Urlaub, in dem ich trotz der vielen Fahrerei (es ist estwas verrueckt, in 15 tagen zum kruger park und zurueck zu fahren) jede Menge spannender Dinge erlebt habe, bin ich gut zurueck gekommen.

Zu den Higlights gehoerten auf jeden Fall das Bunjee jumping von der hoechsten bunbjee jumping location und das streicheln von sechs Wochenalten Babyloewen. Ausserdem sind Lucie, Tobi, Krystal udn ich auf Straeussen geritten. Und die Zeit im Kruger park war natuerlich sowieso gut! Wir haben bis auf den Buffalo so gut wie alle Tiere gesehen, die man in drei Tagen zu Sicht bekommen kann.

Tschuldigung fuer die Kurzfassung! Mein Geburtstag war auch toatl nett, meine Freunde hier haben fuer mich eine Scjnitzeljagd mit anschliessendem Piknik in meinem Zimmer organisiert. An meinem richtigen Geburtstag waren wir auf dem table mountain.

Die Zeit laueft mir davon! Ich meld mcih wieder hab euch liebe und gestern eund heute habe ich sooo nette Post bekommen Dankeeee an an Chrissi, Lisa Oma Veronika, GU und leovigilda!

Freitag, 14. Januar 2011

ich bin dann mal weg...

Halli Hallo =)

Was total cool ist, in den letzten Tagen hat mich sooo viel liebe Weihnachtspost erreicht!
Von Anja, Kevin, Mama, Nora, Elke und Ralph (ueber Tobi) und Rossi. Danke =)

Das ist echt richtig schoen, wenn ich etwas von euch oeffnen kann!

Da ich jetzt bald mit Tobi, wir haben uns mitlerweile wieder aneinander gewoehnt und machen nette Sachen, und vier Franzosen in den Urlaub fahre, werdet ihr noch weniger von mir hoeren als in der letzten Zeit. Wir fahren mit Lucie, Krystal und Barbara, 3 Freiwilligen, mit denen ich mich total gut angefreundet habe und Krystals Freund. Wir fahren von dem 16 Januar bis zum 31 und zwar hoch bis in den Kruger national park, in dem wir hoffentlich viele Tiere sehen werden =)
. Und der Februar wird fuer mcih ein stressiger Monat, mda ich von tag- und nachtschicht in den Fahrerjob wechsel. Ich werde fuer mindestens einen Minat der medic und extra-driver sein. Dazu schreieb ich euch mehr, wenn cih wirklich in dem Job arbeite. Da allerdings im Februar viele Freiwillige Besuch von ihren Eltern bekommen und somit Urlaub haben, gibt es cciht genug shiftarbeiter und ich werde da auch etwas aushelfen. Ausserdem habe ich ein fuenftaegigies Seminar vom Volunteer center aus, wozu auch die Afrikareferentin von ICJA aus Deutschland kommt.

Also, mir gehst hier immer noch super. Jetzt muss ich schnell Zutaten fuer Topbis Geburtstagskuchen kaufen (der geb ist naemlich schon morgen!) Und dann treffe ich mich mit Lucie, Barbara udn Tobi und wir machen ein paar Urlaubsvorbereitungen. Tobi ist zurzeit mit Lucie in Flat 2, also in meiner Wohnung im Childrenshome und ich bin froh, dass er sich mit den anderen gut versteht.


Ganz ganz liebe Gruesse und bis bald! Und papa ode rlisa, koennt ihr mir vllt schreiebn, wann der bewerbungschluss von der Katho ist? Darum muss ich mcih schliesslich auch noch kuemmern...

Dienstag, 4. Januar 2011

Achja, was ich immer vergesse zu schreiben:
-mama, hab schon vor weihnachten ein paeckcehn von dir bekommen. das mit dem advendskalender. Danke!!!! Von Chrissi habe ich ja nettweise auch einen bekommen und somit hatte ich ja zwei advendskalender und konnte einem davon einem Maedchen, zu der ich mittlerweile eine ganz gute bindung aufgebaut habe, schenken. Die hat sich riesig gefreut!

Christmas, new year and Tobi

Hallo =)

Also ich war ja bei Weihnachten stehen geblieben: Am 25en hatten Svenja , Valerie und ich geplant, unsere Gastfamilie und somit auch die Jungs aus Kapstadt zu besuchen, die da ja die ganze Zeit ueber wohnen. Also haben wir uns bei 30 grad mit schmelzender lindschokolade mit dem minibus auf den weg gemacht. In Kapstadt haben wir dann leider unseren Anschlusszug um wenige Minuten verpasst. Dann haben wir extra eine Stunde gewartet, doch als wir zurueck kamen, gab es keine Tickets mehr zu kaufen und wir haben uns nicht getraut, schwarz zu fahren. Ausserdem musste ich am 25 sowieso zu meiner nightshift, die ja in den Ferien schon aum 19 uhr anfaengt, rechtzeitig zurueck sein. Also haben wir drei uns in die Naehe von 'Companys garden', einen schoeenen Prak in cape town gesetzt und allen Menschen, die uns begegneten Merry christmas gewuenscht. Ausserdem habe ich eine Moehre an jemanden verschenkt. ich hatte mir naemlich schon seit laengeren Vorgenommen, alle Leuten, die mich um geld fragen, mit Moehren oder aehnliches zu becshnken. So gebe ich ihnen kein Geld, wovon sie sich womoeglich Drogen kaufen und ich habe ihnen trotzdem nicht nicht geholfen =)

Valerie, Svenja udn ich haben dann die kekse, die fuer Freddy und moira bestimmt waren uebrigens selbst gegessen. Die Schokolade ahben wir extra nicht angeruehrt.

Silvester. Am 31en hat mein Wecker mich um 4;20 Uhr geweckt. Dann ahbe ich Tobi vom Flughafen abgeholt und war auch ganz stolz auf mich, dass ich dn Weg ohne mich zu verfahren gefunden habe. Dann sind wir erstmal zum Childresnhome gefahren. So um 11 haben wir dann Svenjas Geburtstagsfruehstueck vorberitet und ich ahbe mich riesig ueber Tobis Schwarzbrot gefreut! So ein Brot war ich garnicht mehr gewohnt und es war richtig lecker.Es war anstrengend zum schneiden und zum kauen=)(das ist positiv)
Ausserdem hat Tobi mir die Weihnachtsgeschenke von Chrissi+ Chris+Ilka und Tobis Mama gegeben . Hab mich voll gefreut!!!

Spaeter sind wir mit ganz vielen anderen Volunteeren zu einer Party von reichen Leuten gefahren. Wir haben also in einem reichen haus, in dem ich versehentlich gegen die zu gut geputzte Glastuere gelaufen bin, am Strand und auch in der longstreet, einer Partymeile in Cape town gefeiert. Ich war Driver, habe also nichts getrunken. Es war auf jeden Fall ein lustiger und sehr langer Abend. Und einer sehr sehr kurze nacht, da ich wieder zur Dayshift um 7 uhr aufstehen musste.

Wie geht es euch so? Happy 2011!!!!!!!!