Montag, 21. Februar 2011

mal endlich etwas ueber den Urlaub und darueber, wie es mir geht

soo, jetzt sitze ich wieder im gym neben lucie, svenja und ganz vielen anderen Internetnutzern.
ich moechte euch noch soooo viel erzaehlen.
Also versuche ich heute mal ein paar mehr Dinge zu schreiben.
Achja, hoffentlich gehts euch weites gehend gut!


Our Kruger Holidays
Aaalso. Wir 6 ( mein Freund Tobi, Lucie, Krystal, Barbara und Krystals Freund Rudi)hatten 16 spanndende, lustige, und heisse tage, die wir leider zum groessten Teil im Auto verbracht haben. es war naemlich eine ziemlich lange Fahrerei und auch etwas ein zeitliches Abendteuer, in 16 Tagen von Kapstadt bis zum im Norden liegenden Kruger park zu fahren. Dennoch hatten wir genug Zeit, auch auf dem Hinweg Dinge zu unternehmen. So sind wir in Outsdoorn Vogelstraeusse geritten und auf ihren Eiern gestanden. Uebrigends passen in ein Straussenei 20 huehnereier und Straeusse haben im Durchschnitt 1 kg Steine in ihrem Magen. Diese helfen ihnen, die andere Nahrung zu zermalmen. das Reiten war echt ziemlich schnell aber auch total bequem und hat kaum gewackelt. Ausserdem ist keiner von uns herunter gefallen =)
ein anderes Highlight auf unserem Weg war das auf dem arm haben und Streicheln von kleinen Babyloewen.Zwar habe ich die ganze sache von Anfang an etwas kritisch gesehen (hallo, es ist wirklich nicht natuerlich, dass ein mensch ein wildes Tier auf dem Arm hat und mit ihm knuddelt, als waer es ein Kuscheltier) aber es war einfach sooo schoen, die Kleinen, einen mit ihren blauen augen hilflos anguckenden Loewenbabys fest zu halten und zu streicheln.
Und die Aktivitaet, die mir am allerbesten in erinnerung ist und auch bleiben wird war unserer bunjeejumpaktion! Voll mutig von uns, von 216 m in die Tiefe zu springen! Tobi, Lucie udn cih haben uns quasi erst, als wir die Bruecke gesehen haben, entschieden, zu springen. Und ich muss schon sagen, dass es uns etwas Ueberwindung gekostet hat. Aber als wir oben auf der Bruecke, mit dem seil um unser Bein standen, wollte ich auch unbedingt springen. Oben auf der Bruecke wurde laute Partymusik gespielt und dann haben uns die Mitarbeiter dem Gewicht nach nach vorne geholt. Dann haben zwei maenner, die uns bis zur Absprungskannte gestuetzt haben (unsere Beine waren ja zusammen gebunden, wir mussten also huepfen) ganz laut: '3, 2, 1, bunjeeeeee'gerufen und dann war es zeit, abzuspringen. es war einfach ein irre Gefuehl und waehrend meines Sprunges habe ich mcih gefragt, warum ich mcih nciht endlich umdrehe, ich war naemlich ziemlich lange mit meinem Kopf oben udn nciht unten. Das liegt daran, dass ich etwas falsch abgesprungen bin, naemlcih mehr grade nach oben als nach vorne. =D Es war trotzdem ein waaahnsins Gefuehl udn wenn cih ncohmal geung Geld habe, wuerde ich es sofort nochmal machen!Ich koennte natuerlich auch nackt springen, dann spare ich meine 60 Euro oder ich muss warten bis ich ueber 70 bin.
Als wir dann nach 10 Tagen Fahrt endlich im Kruger park ankamen, haben wir als erstes die Antilopenart Impala gesehen und natuerlich direkt wie verrueckt Fotos gemacht. Da wussten wir noch nicht, dass das die tiere waren, die uns die drei folgenden Tage ca jede Stunde ueber die Strasse laufen wuerden. Umso besonderer war es, einen gepard zu sehen. Das war sogar auch ganz am Anfang. Ausserdem haben wir Loewen nur wneige Meter neben uns liegen sehen und Krokodile, Nilpferde, Nashoerner, verschiedene Affen, Elefanten, Zebras, 1000 bunte Voegel, auch Geier und einen Storch, eine Schlange, ein Chamelion und natuerlich ncoh viel viel mehr gesehen! Wir haben einfach sooooo viele Fotos gemacht! Ein schoenes Erlebniss im Kruger war, als ich eine ZuluFrau kennen gelernt habe, die die Duschen usw vom campingplatz sauber gemacht hat. Mit ihr habe ich mich ueber alles Moegliche unterhalten udn natuerlich meine Zulukenntnisse ausprobiert. Jetzt aus dem kopf kann ich nur noch 'Giabonga' und 'uchalapi' also 'Danke' und 'wo kommst du her'
Trotzdem war es total nett und ich habe ihr stolz erzaehlt, dass ich weiss, wie man milipap, also Maisbrei kocht. Dann hat sie mir zum Abschied einen holzgeschnitzten kochloeffel geschenkt =) allerdings kann ich den kaum verwenden, da wir in flat 2 keine richtige Kueche besitzen. Deswegen macheb ich ja auch, wenn wir mal Eier haben, ruehrei in der mikrowelle oder gekochte Eier im Wasserkocher. Habe ich das ueberhaupt schonmal erzaehlt?
Eine andere spannende geschichte war, als unserem Nissan grad livina ein Reifen geplatzt ist. Da haben wir uns ziemlcih alleine auf einer ziemlich schlechten strasse befunden. Als ein Minibus vorbei fuhr, ist dieser angehalten udn ein Mitfahrer wollte uns fuer 100 Rand die Reifen wechslen. Wir wollten das natuerlich sleber machen und er war nicht besonders begeistert davon. Es hat aber zum Glueck alles geklappt und ich bin richtig froh, dass uns das nicht im Dunkeln passiert ist. Das haette sonst richtig gefahrlich enden koennen.
Also, unser Urlaub war echt super schoen und wir haben viel gesehen und gelernt. Nur das Geld ist jetzt natuerlich etwas knapp. aber da ich jetzt schon viel (natuerlich laengst nicht genug) vom Land gesehen habe, spare ich fuer meinern Ausfluig nach Mosambik. ich muss naemlcih uuunbedingt meine Freundin Leo besuchen und sehen, wie sie lebt.


aktuelle Gefuehlslage

Zum Glueck fuehle ich mich hier immer noch richtig wohl und bin auch gespannt auf meine naechsten 6 Monate! aber zurzeit erlebe ich die zweite grosse Abscheidsphase von Volunteeren, die mitlerweile zu guten Freunden geworden sind. Es ist schon traurig, diejenigen zu verabscheiden, mit denen ich fast 6 Monate auf engen Raum zusammen gelebt habe und natuerlich viele Erinnerungen teile. Das erinnert mich natuerlich schon an zuhause und ich denke mir, wie es waer, alle leute, die mir wichtig sind, wieder zu sehen. Damit meine ich meine Familie, Freunde und natuerlich GU. Ausserdem hat mich die Nachricht von meinem Onkel zum nachdenken gebracht und es ist total komisch fuer mich, nicht zuhause zu sein.
Falls sich das jetzt alles so negativ anhoert, mir gehts nicht schlecht! ich habe mich jetzt endlich online bei der Katho beworben, womit mir schonmal ein kleiner stein vom Herzen gafllen ist. Danke Lisa fuer deine Hilfe=)Ausserdem habe ich in letzter Zeit viele kleine nette Momente im Childrenshome erlebt. so haben mich drei kleine geschwister, mit denene ich waehrend meiner Nightshifphase in house 1 and 2 gearbeitet habe ( dass hiess sie um 5;15 am aus dem schlaf reissen, zumindest den einen versuchen, vom schreien abzuhalten, ihnen klar zu machen, dass jetzt keine spielzeit ist, allen nur 1x Zanpasta zu geben und ihnen zu sagen, dass Zahnpasta nicht zum essen da ist, ...)vor kurzem ganz freundlich und stolz gerufen. Und dabei dachte ich eher, dass sie mich bleod finden, da ich immer nur einen negativen part mit ihnen erlben durfte udn wir nie zeit zum spielen oder so hatten. Das hat mcih dann total gefreut. Ausserdem klappt die Zusammenarbeit mit sister silvia besser, als ich erst gedacht haette (sie laechelt nie und auch die kinder sind imemr froh, wenn sie nicht mit uns zum zahnarzt faert) Und mein neuer Job gefaellt mir gut. Medic driver bedeutet ja nciht nur fahren, sondern Kinder von den haeusern abholen, mit ihnen gemeinsam zum Ziel fharen und auch da bleiben. Vor kurzem war ich zum beispiel bei einer Pferdetherapie dabei. Das war total spannend. Und gestern habe ich bei einem Campingplatz Geschenke fuer die Kinder abgeholt. Alles hat ziemlich lange gedauert, da zunaecsht eine Messe gehalten wurde. dafuer durfte ich ganz schoen viel Kaffee trinken und da ich mit zwei Kindern vom childrenshome da war, konnte ich mcih auch mit ihnen beschaeftigen und das war total nett mal ausserhalb der day shift mit ihnen zusammen zu sein.

So genug fuer heute. ich wuensche das Beste fuer euch und falls ihr die Moeglichkiet habt, ins Ausland zu gehen und etwas aehnliches zu machen wie ich, nehmt diese Chance! Es ist einfach sooo schoen, sooo viel kennen zu lernen und ich kann nur jedem empfehlen, mal aus dem Altag, in den man ja spaeter sowieso wieder kommen wird, zu entfliehen. Und ich weiss jetzt schon, dass ich spaeter noch ganz viel reisen und kennen lernen moechte. Vielleicht etwas tiefer in Afrika hinein oder so. Naja, ich habe ja spaeter noch Zeit, mich damit zu beschaeftigen. Jetzt nutze ich erstmal die Zeit hier aus!
Achja und Danke Rossi fuer das voll schoene Portmoneie und Armband. das Armband trag ich jeden Tag und jedem faellt es direkt auf =)

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