Mittwoch, 23. März 2011

kurzes Halbjahresfazit

Heey Ihr =)
Bei uns wirds langsam kaelter. Heute war ich fast nur mit Pulli draussen. Das ist echt ungewohnt!

Worauf ich mich schon in Deutschland freue:
-natuerlich euch alle, die mir am Herzen liegen, wider zu sehen!
-Vollkornbrot! Kaesebrot(ist ein gutes Brot!) Mamas Hirsepfanne und einfach kein gesuesstes Gemuese
-Step Aerobic
-Fahrrad fahren
-hoffebtlich einen etwas genaueren Zukunftsplan zu haben (auf mehrere Dinge bezogen, vorallem aber beruflich)
-nicht mehr jeden tag mit dreckigen Fuessen ins Bett zu gehen
-beim Ueberqueren der GRUENEN Fussgaengerampel nicht Angst haben zu muessen, von Abbeigern ueberfahren zu werden. Die fahren naemlcih immer und anscheinend muss man als Fussgaenger auf der Strasse warten
-gute und bestaendige Internetverbindung
-keine Kakerlaken im Bad, Wuermer im Essen und Wohnzimmerboden, keinen Ringworm auf mir
-an die profisorische flat2-dusche und sogar an das super duenne Klopapier bin ich mitlerweile komplett gewoehnt


Was ich garantiert vermissen werde:

-staendig, soagr in der Ncaht und einfach immer und ueberall Leute um mcih herum zu haben
-um 6 Uhr morgens von schreienden Childcareworkern oder lauten Kindern geweckt zu werden
-weetbix
-Soonnenscheeein (obwohl es langsam kaelter wird)
-das Meer
-in der Outsidetime Kinder um sich zu haben
-leute auf der Strasse/ im virgin active/ im fruit market nach ihrer Herkunft und Sprache zu fragen und so meine Xhosa- und Englischkenntnisse zu erweitern
-viele Volunteere, die ich mitlerweile als gute Freunde sehe
-Freiheitsgefuehl
-den Himmel hier. der tagsueber knatschblau mit sich staendig veraendenden Wolken und Nachts voller Sterne und mit einem falschrummen Mond ist
-guenstige und super leckere Fruechte aus dem fruit market
-fruehstuecken mit Svenja, manu, pierre und svea in flat2
-Vor dem Einschlafen ueber alles moegliche reden
-schoene Lieder wie shosholoza (bestimmt falsch geschrieben)
-die Offenheit und Freundlichkeit vieler Menschen hier

Mehr faellt mir grad nicht ein und manu, die ja kein gym-mitglied ist wartet draussen vor oick n pay (supermarkt) auf Svenja und mich.
ich bin dann mal los. Wir sehen uns ;-)
Liebste Gruesse!!!!! Achja, wenn mir jemand Katharina und Sophis adresse geben koennte, das waer super, die postkarte liegt naemlcih schon fertig gecshreiben auf meinem Nachttisch.

Samstag, 12. März 2011

Bei meinem letzten Eintrag hat das Fitnessstudio zu germacht, dass heisst ich konnte nicht zu ende schreiben. Und jetzt ist schon weider so viel passiert, dass ich garnicht mehr weiss, was ich ncoh schreiben wollte. Das einzige, das mir noch einfaellt, ist, dass ich waehrend des Krankenhausbesuches ganz oft gefragt wurde, ob R meine Tochter sei. Natuerlich habe ich immer 'nein' gesagt und gesagt, dass ich mcih noch zu jung fuehle und eine Frau meinte dann 'It's just the way you are to her' Und vermutlich habe ich sie sehr oft in den Arm genommen usw und habe auch daher meinen ringworm bekommen. Dieser ist uebrigents schon fast weg 'Juhuu!'

Heute war ich mit 5 Kindern bei einer Veranstaltung mit, die sich 'blowing darts' nennt. Zunaescht wusste ich nur, dass es sich um Menschen, die im Rollstuhl siten, handelt, konnte mir aber nichts genaues darunter vorstellen. Wir 6 wurden von einem riesigen Transporter abgeholt und sind zu einem Behindertenwohnheimn hier in Durbanville gefahren. Das war auch mal spannend fuer mich zu sehen, da ich ja bis jetzt noch garnichts in diese Richtung in Suedafrika erfahren habe. Die Wohnung war sehr freundlich eingerichtet und auch sonst hatte ich den Eindruck, dass die menschen dort gut aufgehoben sind. Ueberall standen selbstgemalte Bilder herum und die Rollstuehle sahen nicht weniger modern aus, als in Deutschland. Nach kurzem Warten haben wir 3 Maenner, die im Rohlstuhl sassen abgeholt und sind zusammen nach Bellville (Nachbarstadt) in eine grosse Sporthalle gefahren. Dort haben wir Dartplatten an die Wand gehaengt und dann hatte jeder von uns 6 ca einen Rollstuhlfahrer fuer sich, welchen er/sie helfen konnte. Unsere Aufgabe bestand darin, dem jeweiligen Rollstuhlfahrer 3 kleine Pfeile entweder in den mund oder in ein selbstkontstruiertes Roehrchen mit Abstellbein zu stecken. 'Unsere' Rollstuhlfahrer haben gegen ein anderes Team gespielt. Am Ende habe ich es auch mal probiert und einen Dartpfeil gegen eine lampe geschossen. das gab dann natuerlich keine Punkte ;-)
Ich bin echt stolz auf die Kinder, die mit waren, da sie von sich selbst ganz offen zu den Maennern gegangen sind und ihnen ihre Hilfe angeboten haben. Eine Seite, die ich im Kinderheim sehr selten von Kindern gesehen habe.

Achja, in den letzten Tagen bin ich leicht depriemiert, da ich soviele neue Freunde nach Hause gehen lassen musste und die Abschiede waren wirklich nciht so leicht.

Aber so Kleinigkeiten, zum beispiel 2 nette Maedchen mit mir im Zimmer, mit denen ich ueber alles reden kann, oder nette Gesten der Kinder entschaedigen das ganz schnell wieder.

Eben habe ich zwei ganz bleode Situationen erlebt, in denen ich auch nciht genau wusste, wie ich reagieren sollte. icvh bin in der Outsidetime der Kinder zu ihnen rausgegangen und habe mich ganz viel mit C, einem realtiv neuen, junegn Maedchen unterhalten. Sie hat mit meinen haaren herum gespielt und mir dabei erzaehlt, wie es ihr so geht. Sie hat mcih z.b gefragt, ob ich die anderen Kinder mag. Sie wird anscheinend oft von ihnen gehaenselt und gecshlagen. Das habe ich dann auch direkt live miterlebt, als ein aelteres maedchen sie im Voerbeigehen mal eben getreten und ein etwas aelteter Jungen sie gehauen hat. Natuerlich habe ich die Kinder zurechtgewiesen, vermutlich aendert das aber garncihts. ich habe C gesagt, dass sie immer zu mir kommen kann, wenn so etwas passiert, aber mir ist auch klar, dass ich nciht immer da sein aknn udn das auch keine Loesung fuer immer ist. Notfalls muss ich mit L, unserer 'educationworkerin' reden.

Die andere situation war eine grosse Prueglerei zwiscehn vielen Jungs (alle um die 10) R, ein Junge, zu dem ich ein ganz gutes Verhaeltnis habe, hat mich um Hilfe geholt und dann bin ich zu den Kindern gegangen udn musste ersteinaml heraus finden, ob es sich mal wieder nur um Spass handelt. An 'C's agressiven Gesichtsausdruck konnte ich aber erkennen, dass es sich zumindest fuer ihn nicht nur um Spass handelt. Und mir fiel schnell auf, dass fast alle anderen gegen ihn 'gekaempft' haben. Deswegen habe ich die anderen Jungen, die ihn fest gehalten haben, angeschrien, und als C ueber das Gate klettern und weg laufen wollte, nach einer Childcareworkerin gesucht. Sie ht ein paar kinder ausgeschimpft, aber ich hatte nicht wirklich das gefuehl, dass irgendetwas gecshlcihtet war. C ist aber nciht richtig weg gelaufen, ich habe ihn ncoh weiter beobachtet, wie er wuetend und alleine im Childrenshome herum gelaufen ist.

In solcehn Situationen habe ich immer so Mitleid mit den Kindern, weiss aber nie, wie ich ihnen am besten helfen kann. Anders gesagt, ich weiss, dass ich ihnen nciht richtig helfen kann. Das finde ich immer schwierig udn das zieht mich natuerlich auch etwas runter.

naja. wie gehts euch denn so?
hab euch lieb ich muss aufhoeren, weil svenja und svea schon auf mcih warten. Wir waren grad zusammen im gym.

Mittwoch, 2. März 2011

Ringworm der zweite

Heeey =)=)

Die einzigen News, die mir gradv einfallen, sind, dass ich passend zum Tag gestern einen neuen Ringworm bekomme (dieser juckende rote Kreis, den man ueberall auf der Haut bekommen kann, sich schnell weiter verbreitet und immer wieder kommen kann) und, dass ich jetzt endlich meinen Halbjahresbericht geschrieben habe. Den werde ich, wenn ich es heut abend nicht schaffe, ihn auf meinen blog zu stellen (mit dem usb-stcik im gym ist es etwas schwierig und in der library kann ich meine auch nicht mehr verwenden, da nur noch 1GB memory sticks allowed sind) einigen per mail schicken. Achja, udn die Spendengescheinigen wurden vorv wenigen Tagen vom ICJA ausgestellt, dass heisst ihr muesstet die bald erhalten.

Also, der Tag gestern: Ich hatte meinen Wecker auf 8;25 gestellt, um um 9 Uhr ein 5jaehriges Maedchen von ihrem haus abzuholen, mit der ich ins Krankenhaus gehen sollte, da sie in ihrem Gesicht einen riesigen, juckenden, eitrigen auschlag und einen Ringworm hat... Um 8.20 hat dann eine Volunteerin, die in dem Haus gearbeitet hat, an meine Tuer geklopft, um mir zu sagen, dass wir um 9 da sein und nicht, wie mir gesagt wurde, los gehen sollten. Also habe ich mich nur schnell fertig gemacht, eine Pflaume fuer R und eine fuer mich gewaschen und dazu noch ein kleines Buch ('ohneWorterBuch' von langenscheid, ich habs von Marie, die bis vor kurzem noch mit bei mir gewohnt hat, geschnekt bekommen) eingepackt.
Dann habe ich R abgeholt und ihre Childcareworkerin war sauer, dass ich nciht schon um 7 mit ihr los gegangen bin. Den 10minuetigen (mit einem 5jaehrigen Kind an der Handwelches neugierig an jeder Ecke sthen bleiben moechte, waren es natuerlich 20) Weg haben wir zum Glueck ganz gut gefunden. Mir ist zum ersten Mal aufgefallen, wie schlecht, bzw wie oft Buergersteige garnicht vorhanden sind. Das Warten in suedafrikanischen Krankenhaeusern war ich ja cshon vom Tygerberghospital, dem Krankenhaus in dem ich 2 mal mit dem Maedchen mit Herzproblemen war, gewoehnt. Dennoch haette ich nicht gedacht, dass wir einen halben Tag dort verbringen wuerden. Es laeuft eigentlich immer so ab, dass ich zunaescht einen Zettel mit Details ueber das Kind im ertsen Fenster , also der Rezeption, abgeben und oftmals eine Nummer ziehenmuss. Dann muessen wir so ca 1 1/2 Stunden im ersten Wartezimmer warten.Nachdem unsere Nummer aufgerufen wird, koennen wir ins zweite Wartezimmer wechseln *juhuu* und dort wieder die gleiche Zeit warten, bis unser Name aufgerufen wird. Dann wird das Kind zunaechst ggemessen udn gewogen, irgendetwas wird notiert und wir muessen im selben Zimmer oder ein zimmer weiter warten. Erst, wenn man zum dritten Mal aufgerufen wird, kann man den Doktor sehen. Oft muss amn danach noch auf Medikamnte oder irgendwelche Zettel warten.
Und total suess, nach der langen Warterei hab ich zu R gesagt;" That was now really a long waiting, wasnt it?!" und sie meinte 'ja, and now its getting dark' Da konnte ich sie dann doch berihigen, dass sie noch etwas Zeit zum ausruhen, spielen und essen hat. Eine andere nette sache war, dass ic wir wegen des langen Wartens Chips bekommen haben. Dann ahbe ich mcih umgedreht udn die Frau hinter mir gefragt, ob sie auch welche moecht, aber sie meinte nein. Darufhin hat sich R auch umgedreht und deren mann gefrgt, ob er welche moecghtchte. Dann ist sie im Wartezimmer herum gelaufen, und hat alle, die wollten, mit Chips versorgt. achja, udn wir waren bsi auf eine alte Frau mal wieder die einzigen Weissen. Was mich natuerlich nciht gestort hat, ich fand es eher bewundernswert, wie offen R zu jedem hingegangen ist, egal wie er aussah udn welche Sprache er sprach.