Samstag, 12. März 2011

Bei meinem letzten Eintrag hat das Fitnessstudio zu germacht, dass heisst ich konnte nicht zu ende schreiben. Und jetzt ist schon weider so viel passiert, dass ich garnicht mehr weiss, was ich ncoh schreiben wollte. Das einzige, das mir noch einfaellt, ist, dass ich waehrend des Krankenhausbesuches ganz oft gefragt wurde, ob R meine Tochter sei. Natuerlich habe ich immer 'nein' gesagt und gesagt, dass ich mcih noch zu jung fuehle und eine Frau meinte dann 'It's just the way you are to her' Und vermutlich habe ich sie sehr oft in den Arm genommen usw und habe auch daher meinen ringworm bekommen. Dieser ist uebrigents schon fast weg 'Juhuu!'

Heute war ich mit 5 Kindern bei einer Veranstaltung mit, die sich 'blowing darts' nennt. Zunaescht wusste ich nur, dass es sich um Menschen, die im Rollstuhl siten, handelt, konnte mir aber nichts genaues darunter vorstellen. Wir 6 wurden von einem riesigen Transporter abgeholt und sind zu einem Behindertenwohnheimn hier in Durbanville gefahren. Das war auch mal spannend fuer mich zu sehen, da ich ja bis jetzt noch garnichts in diese Richtung in Suedafrika erfahren habe. Die Wohnung war sehr freundlich eingerichtet und auch sonst hatte ich den Eindruck, dass die menschen dort gut aufgehoben sind. Ueberall standen selbstgemalte Bilder herum und die Rollstuehle sahen nicht weniger modern aus, als in Deutschland. Nach kurzem Warten haben wir 3 Maenner, die im Rohlstuhl sassen abgeholt und sind zusammen nach Bellville (Nachbarstadt) in eine grosse Sporthalle gefahren. Dort haben wir Dartplatten an die Wand gehaengt und dann hatte jeder von uns 6 ca einen Rollstuhlfahrer fuer sich, welchen er/sie helfen konnte. Unsere Aufgabe bestand darin, dem jeweiligen Rollstuhlfahrer 3 kleine Pfeile entweder in den mund oder in ein selbstkontstruiertes Roehrchen mit Abstellbein zu stecken. 'Unsere' Rollstuhlfahrer haben gegen ein anderes Team gespielt. Am Ende habe ich es auch mal probiert und einen Dartpfeil gegen eine lampe geschossen. das gab dann natuerlich keine Punkte ;-)
Ich bin echt stolz auf die Kinder, die mit waren, da sie von sich selbst ganz offen zu den Maennern gegangen sind und ihnen ihre Hilfe angeboten haben. Eine Seite, die ich im Kinderheim sehr selten von Kindern gesehen habe.

Achja, in den letzten Tagen bin ich leicht depriemiert, da ich soviele neue Freunde nach Hause gehen lassen musste und die Abschiede waren wirklich nciht so leicht.

Aber so Kleinigkeiten, zum beispiel 2 nette Maedchen mit mir im Zimmer, mit denen ich ueber alles reden kann, oder nette Gesten der Kinder entschaedigen das ganz schnell wieder.

Eben habe ich zwei ganz bleode Situationen erlebt, in denen ich auch nciht genau wusste, wie ich reagieren sollte. icvh bin in der Outsidetime der Kinder zu ihnen rausgegangen und habe mich ganz viel mit C, einem realtiv neuen, junegn Maedchen unterhalten. Sie hat mit meinen haaren herum gespielt und mir dabei erzaehlt, wie es ihr so geht. Sie hat mcih z.b gefragt, ob ich die anderen Kinder mag. Sie wird anscheinend oft von ihnen gehaenselt und gecshlagen. Das habe ich dann auch direkt live miterlebt, als ein aelteres maedchen sie im Voerbeigehen mal eben getreten und ein etwas aelteter Jungen sie gehauen hat. Natuerlich habe ich die Kinder zurechtgewiesen, vermutlich aendert das aber garncihts. ich habe C gesagt, dass sie immer zu mir kommen kann, wenn so etwas passiert, aber mir ist auch klar, dass ich nciht immer da sein aknn udn das auch keine Loesung fuer immer ist. Notfalls muss ich mit L, unserer 'educationworkerin' reden.

Die andere situation war eine grosse Prueglerei zwiscehn vielen Jungs (alle um die 10) R, ein Junge, zu dem ich ein ganz gutes Verhaeltnis habe, hat mich um Hilfe geholt und dann bin ich zu den Kindern gegangen udn musste ersteinaml heraus finden, ob es sich mal wieder nur um Spass handelt. An 'C's agressiven Gesichtsausdruck konnte ich aber erkennen, dass es sich zumindest fuer ihn nicht nur um Spass handelt. Und mir fiel schnell auf, dass fast alle anderen gegen ihn 'gekaempft' haben. Deswegen habe ich die anderen Jungen, die ihn fest gehalten haben, angeschrien, und als C ueber das Gate klettern und weg laufen wollte, nach einer Childcareworkerin gesucht. Sie ht ein paar kinder ausgeschimpft, aber ich hatte nicht wirklich das gefuehl, dass irgendetwas gecshlcihtet war. C ist aber nciht richtig weg gelaufen, ich habe ihn ncoh weiter beobachtet, wie er wuetend und alleine im Childrenshome herum gelaufen ist.

In solcehn Situationen habe ich immer so Mitleid mit den Kindern, weiss aber nie, wie ich ihnen am besten helfen kann. Anders gesagt, ich weiss, dass ich ihnen nciht richtig helfen kann. Das finde ich immer schwierig udn das zieht mich natuerlich auch etwas runter.

naja. wie gehts euch denn so?
hab euch lieb ich muss aufhoeren, weil svenja und svea schon auf mcih warten. Wir waren grad zusammen im gym.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen